Samstag, 31. Dezember 2011

Manuel´s Jahresrückblick 2011

Kurz vor Ende meld ich mich auch nochmal mit meinem persönlichen Jahresrückblick.

Irgendwie war das ein Jahr der Rur für mich. Ich hab die Rur vom heftigen Hochwasser bis zu nem fast ausgetrocknetem Rursee erlebt, war mehrfach um den Rursee unterwegs, und bin auf der längsten Tour dieses Jahr den "Rurschnellweg" von Obermaubach bis Jülich entlanggeflogen.

Das Jahr begann erstmalig mit ner Tour ohne Helm dafür mit Frau und Kind. Das dürfen wir gerne wiederholen.
Auf meinen ersten Touren im Gelände durfte ich meine Axt ein paar mal benutzen. (inzwischen hab ich ne größere  :woohoo: ) Im nächsten Jahr muss nur noch der Baumstamm am Schagbach angehäufelt werden. Die HK Downhill ich dieses Jahr öfter gefahren als jede andere Strecke, zuerst zu Erkundungszwecken in kleiner Runde, später dann einige male um ein paar Neuen die Umgebung zu zeigen. Die Zähneknirschen im Aachener Wald Tour war ganz klar eines der Highlights dieses Jahr. Wir waren zwar mehr als ein mal da, aber so schnell waren wir danach nicht mehr unterwegs. Dadurch war der "Lärm" im Wald wenigstens auf den Abfahrten gut zu ertragen. Dann war ich etliche mal mit Reinhard in Richtung Heuvellland unterwegs um eine neue MMM aus zu tüfteln. Trails sind eher rar, und nicht so anspruchsvoll wie andererorts, aber das man sic nach etwas über einer Stunde Fahrzeit mit dem Bike in einer völlig anderen Landschaft wiederfindet hat mich fasziniert. Gehört also auch zu einem der Highlights dieses Jahres.
Eine der härtesten Auf- und Abfahrten des Jahres hatte ich im Pfälzer Wald an der Kalmit. Für die Auffahrt auf der Stoppomatstrecke habe ich 7 min mehr gebraucht als im Jahr zuvor, und der geile Downhill, den ich beim letzten mal mit Simone und den Crossbikes gefahren bin, war wegen Baumfällarbeiten gesperrt. Also gabs über 500Hm übelste Wurzeln und Steine bis die Hände und Füsse kribbelten. Rückblickend wars aber trotzdem irgendwie geil.
Die längste Tour dieses Jahres bin ich zusammen mit Reinhard gefahren. Es waren für mich am Ende knappe 130km, und ich habe meinen zweit liebsten Trail für dieses Jahr entdeckt, der Dressbachtrail. Obwohl wir die Tour nur zu Zweit gefahren sind und die üblichen Tempomacher mit kaputten Knochen daheim bleiben mussten, waren wir unterwegs als wäre der Leibhaftige hinter uns her. Aber die Rur runter, mit Wind im Rücken ging einfach nicht langsam. Die MMM Heuvellland war dieses Jahr für wirklich viele Touren gut. So gab es einige Touren in bekannte Gebiete wie die Teverner/Brunssumer Heide und das Wurmtal die wir auf der Suche nach neuen Trails mehrfach befahren haben, um später die Trailschnipsel zu einer großen MMM zusammen zu bauen. Gegen Ende des Jahres kam dann mein persönliches Highlight. Ein perfekter Biketag in der Eifel. Viel kürzer als die meisten Touren dieses Jahr, viel langsamer gefahren, aber bei traumhaftem "Indian Summer" zusammen mit meiner Frau, die dieses Jahr kaum auf dem Bike saß, und Thomas der sich gerade wieder von seinen Unfällen dieses Jahr erholt hatte. Noch dazu gabs den tollsten Trail 2011, die Abfahrt vom Kermeter zur Urftseestaumauer und der Wildnesstrail weiter in Richtung Einruhr.
Der tolle Herbst hat sich dann bis Ende November hingezogen, in dem es nicht ein mal geregnet hatte. Die Rur war zum Rinnsaal geworden, und der Rursee lag trocken. Was für ein Kontrast zu Anfang des Jahres, wo die Rur vielleicht nen Kilometer breit war. Der trockene Herbst bescherte mir (und meinem Ellbogen) dann noch die ein oder andere Tour in der Eifel, im Aachener Wald und zur Sophienhöhe. Ich dachte immer wir bestimmt das letzte schöne Wochenende, da muss der jetzt durch. Naja inzwischen kann ich kaum die Pipette im Labor halten, aber bis zur ersten Tour funktioniert der schon wieder.
Jetzt ist erstmal Bikepause.


Vielen Dank für die tollen Touren
Manuel

Sonntag, 18. Dezember 2011

CTF Deurne

Heute war ich mit einem Arbeitskollegen bei o.g. CTF am Start. Er heißt Jens Rademacher kommt aus Heinsberg und ist Triathlet.

Es kam wie es kommen mußte, habe Kilometer um Kilometer an seinem Hinterrad gelutscht. Einzig wenn es mal ein wenig technisch wurde, konnte ich so gerade mithalten.

Das Wetter war uns wohlgesonnen, sodass wir die 70 km Runde gefahren sind. Von oben sind wir bis auf zwei Minuten Nieselregen - ab und zu zeigte sich sogar die Sonne - trocken geblieben, was wir aber oben eingespart haben, hat man uns von unten nachgeschoben. Nach 3 Stunden und 40 Minuten war der Spass vorbei. Wir hatten beide ein breites Grinsen im Gesicht, so viel Fun hat die Strecke gemacht. Auch hier gab es wie auch vorige Woche in Budel wieder permanent ausgezeichnete MTB -Strecken. Es ging auch durch ein Erholungsgebiet was eigens nur für die CTF für MTB´ler freigegeben wurde, landschaftlich sehr schön.

Bilder habe ich keine gemacht, aber ich weiß auch nicht ob die Kamera diese Schlammschlacht überlebt hätte.

Fazit: Landschaftlich schöne Strecke ohne nennenswerte Schwierigkeiten und ohne Hömes. Top Verpflegung, es gab für die Langstreckler sogar zwei davon,  u.a. Marzipanstollen hmm lecker. Im Ziel gab es dann noch einen Glühwein, oder auch zwei wer denn wollte, ich wollte !

Danke nochmal Jens fürs mitnehmen und schönen Abend !

Joe

Sonntag, 11. Dezember 2011

CTF Budel

Leider wieder nur zu zweit, Wilfried hat mich begleitet, sind wir in Budel gestartet. Es war eine Veranstaltung der größeren Art, mehrere hundert waren auf der Strecke unterwegs. Sehr gut ausgeschildert, obwohl ich einen Verfahrer hatte ( kommt davon wenn man einer Horde von ca. 60 Holländern blind hinterherfährt ). Verpflegung mit einem leckeren Süppchen und noch leckeren Mädels die diese servierten. Viele Mädels auch auf der Strecke und auch die 29 ´er weerden immer mehr. Sonst alles von 8 bis 80 Jahre vertreten.

Strecken von 30, 40 oder 50 km waren im Angebot. Willfried wollte mal nicht jagen und hat sich für eine GA1-Fahrt auf der 40 ´er Runde entschieden und ich hab mal ein bisschen am Hahn gedreht und die 50 ´er Runde unter die Räder genommen.Wie immer das gleiche Bild, bis zur Verpflegung wurde ich von ganzen Trupps überholt, ab der Verpflegung habe ich sie dann wieder eingesammelt. Ungefähr zeitgleich im Ziel- wobei die 40´er Runde fast 45 km laut Wilfried hatte und die 50 ´er gerade mal 50 km - noch einen Kaffee geschlürft und ab nach Hause.

Um 13:00Uhr hatten meine Lieben und Wilfried´s Göttliche uns wieder !

Joe
   

Spazierenfahren knapp über 0 Grad

Heute bin ich über viel Asphaltwege zum Beginn der neuen permanent ausgeschilderten MTB-Runde nahe Sittard gefahren, dann dort ein kleines Stückchen probiert und wieder zurück.
Am Start zeigte das Thermometer 2,2 und bei der Rückkehr 5,1 Grad. Nach 2,5 Stunden und gut 50 Kilometern merkte man die niedrigen Temperaturen. Die am weitesten vom Körper entferntesten Teile wurden langsam gefühllos ;-). Den Track findet ihr bei breadcrumbs.

Sonntag, 27. November 2011

Wind ersetzt Berge


Heute wehte der Wind ziemlich stark aus Richtung Südwesten und so entschied ich mich für eine Tour bis Schinveld, um dort einige Trails zu erkunden. Wie immer bin ich früh los und wurde mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Auf der Hinfahrt stand auf dem Tacho, wo sonst die 2 vorne ist, meistens die 1 und die zweite Zahl war auch nicht viel höher ;-). Dafür habe ich auf der Rückfahrt kaum treten brauchen. War so etwas wie Moped fahren ;-)
Die Trails waren trocken wie Zunder und unter einer dicken Blätterschicht verborgen, so dass es manchmal schwer fiel, sie zu finden. Auf der Rückfahrt durch den Heringsbos habe ich eine Riegelpause gemacht und dabei einigen der dort frei laufenden Rinder zugesehen. Am Schluß hatten sich gut 40 Kilometer summiert. 

Samstag, 26. November 2011

Kurzbericht CTF Vierlingsbeek

Wollte heute ab Mittag ne Runde drehen und hatte die Toertocht in Vierlingsbeek in die engere Wahl genommen. Dann um 10:00 Uhr klingelt das Telefon, Wilfried fragt ich heute fahren wollte. Habe ihm meine Idee geschildert, Wilfried war einverstanden und hat mich dann abgeholt.

Waren pünktlich um 12:30 Uhr am Start, war für einen Samstag doch einiges los. Unsere Erwartunghaltung war nicht allzu hoch, und so wie die Streckenführung begann wars auch nicht besonders spektakulär. Auch jetzt gab es schon einige schöne Trails, aber auch langweilige Rollpassagen.

Ganz am Anfang, bei der Auffahrt auf eine Holzbrücke, hatte ich gleich mal Bodenkontakt. Eigentlich sollte ich wissen das Holzbrücken meisten glatt sind, ich sag nur Valkenburg. Nix passiert und weiter ging es. Wilfried fand den Spargel ein paar Kilometer weiter so anziehend, dass er sich die Stangen mal von ganz nah angeschaut hat.

Nach ca. 20 km die Verpflegungsstelle. Und was jetzt kam war die Achterbahn hoch 3. Die nächsten 20 Kilometer fast ausschließlich Singletrails vom Feinsten. Es waren tolle Trails immer kurz hoch, teils wurzel durchsetzt, teils sandig, immer schön eng und kurvig, fahrtechnisch nicht immer einfach und anstrengend.

Es war größtenteils eine permanent ausgeschilderte MTB-Strecke.

Fazit: Es war dieses Jahr die beste CTF und ich werde hier nicht zum letzten Mal unterwegs gewesen sein. Dies war auch die Meinung von WIlfried, auch er hat sich in die Strecke verliebt.

Den Track zum Download:
CTF Vierlingsbeek 2011

Joe

Sonntag, 20. November 2011

November-Entspannungs-Tour

Heute eine für dieses Jahr typische November-Tour ins Carbonland gefahren. A...kalt mit 5 Grad, Sonne und Nebelreste in den Niederungen. Dabei ein paar neue Wege und Trails probiert. Ganz ruhige 30 Kilometer. Kam vollkommen entspannt zurück ;-)

Samstag, 19. November 2011

Erkundung Halde Mariadorf

Heute zur Vorbereitung der "Großen Haldentour" die Halde in Mariadorf geprüft. Ich hatte einen Track geplant. Bei der Befahrung musste ich aber  feststellen, dass er andersrum wesentlich (!) mehr Spaß machen wird. So wie ich ihn gefahren bin, waren viele Schiebestücke drin. Andersrum sind das dann natürlich wundervolle Downhills. Immerhin habe ich es fertiggebracht, den Track crossfree hinzubekommen. An- und Abfahrt zur Halde war Grundlagenausdauer. Ich zumindest hatte einen Durchschnittspuls im unteren Bereich. Trotzdem haben die 60 Kilometer viel Spaß gemacht.

Sonntag, 13. November 2011

Treppentrail auf der Sophienhöhe

Manuel und ich habe uns heute morgen zur Sophienhöhe aufgemacht, um zum einen den Flowtrail zu fahren und zum anderen einen Trail zu probieren, den ein Bekannter aus frühen Zeiten mir zukommen gelassen hat. Dieser Trail geht über insgesamt 5  Ebenen nach unten und scheint ein alter Wanderweg zu sein. Auf jeden Fall sind in jeder Ebene noch Stufen aus Bahnschwellen enthalten, mal mehr und mal weniger. Die unteren beiden Ebenen waren für uns mit unseren 100mm-Forken fahrbar, die oberen 3 haben wir nur bedingt probieren können, weil die Trailverhältnisse unter der dicken Blätterschicht undefinierbar waren. Vielleicht mal mit mehr Federweg und bei anderen Bodenverhältnissen.

Kurzbericht CTF Reuver

Wie immer früh raus und mit dem Radel zum Start. Wilfried wollte mich begleiten und war mit dem Auto aus Wassenberg angereist. Punkt 8:30 Uhr ging es auf die Trails, die fast identisch aus dem vorigen Jahr waren. Dann gibt es da einen kleines Wäldchen wo du die wenigen Höhenmeter an einem Hügel von allen Seiten sammeln kannst und genau hier ist es passiert. Im steilsten Anstieg wollte ich aufs größte Ritzel schalten und meine Kette ist übergesprungen. Naja, wie sowas bei vollem Druck auf dem Pedal aussieht könnt ihr euch vorstellen. Die Kette steckte nun zwischen Kassette und Speichen dermaßen fest, dass Wilfried und ich ca. 10 Minuten mit roher Gewalt gebraucht haben um den Schaden zu beheben. Weiter bis zur Verpflegung gab es dann keine Besonderheiten mehr, nur das die Holländer wirklich rücksichtslos fahren. An der Verpflegung haben wir dann noch Robert mit Tochter getroffen und weiter ging es auf der 65 km Strecke Richtung Achterbahn, die aber nicht gefahren wurde. Irgenwie war heute nicht mein Tag und so habe ich mich auf der alten Zollstraße nähe Elmpt von Wilfried verabschiedet und bin zu meinen Lieben. Ab hier hatte Wilfried dann noch ca. 27 km bis zum Ziel. Nach Telefonat befand er den zweiten Teil der Strecke als den schöneren da dieser wohl zum Teil in nähe des Depots durch die Heide führte.

Joe

Hallo Joe,

offenbar haben wir uns mal wieder verpasst.
Am heutigen Morgen sollte es pünktlich gegen 08:00 h
nach Reuver gehen. Wer war nicht da, Sven. Da ich auch erst um nach einer Geburtstagsfeier (nur 3 Fl. Bier getrunken)um 01.00 h ins Bette gekommen bin, war es schon recht früh. Als ich das Tor der Einfahrt öffnete, stand überraschender Weise Marco mit seinem Bike vor dem Tor. Mit Marco war ich zuletzt in Daun unterwegs und hatt seitdem nichts mehr von ihm gehört. Er hatte wohl am späten Abend noch eine von mir nicht gelesene Email geschrieben, dass er dabei ist.
Wir haben dann noch bis 08:10 h vergebens gewartet (wie meine Frau berichtete klingelte Sven um 08:20 h).
Auf dem annähernd kürzesten Weg ging es dann über Tetelrath, Niederkrüchten Born, Brüügen, Depot zur Anmeldung. Dort trafen wir kurz gegen 09:05 h ein.
Von zwei Biker aus dem Klinkumer Kreis wurde ich erwartet. Unsere Getränkemarken habe wir direkt in Kaffee umgesetzt, da nicht geplant war, dort wieder aufzuschlagen.
Zunächst ging es über etliche Trails bis zur Maas und über Beeel nach Swalmen, wo die Verpflegung mit leckeren Waffeln und warmen Tee wartetet (Ankunft gegen 10:30)
Anschließend trennten sich die Wege der beiden Klinkumer, da dort der Abzwei auf die 45 Runde war. Wir wollten jedoch die 60 er Runde fahren. Von dort ging es durch den Wald bei Swalmen über Forstautobahnen zum Elmpter Wald- Dierg. Wald Nähe Venekotensee bis wir wieder an der Grenze in Swalmen auskamen und wieder die Seite wechselten. Hier sollten uns noch einige Trails und Steigungen überraschen. Am weißen Stein , Tor zum Depot angekommen ging es von dort am Bornersee und hariksee, Pannenmühle zurück. Insgesamt waren es dann 105 km bei einer Ankunftzeit um 13:30 h.
Die Strecke war leicht befahrbar und insgesamt ohne besonderen Anspruch, dennoch eine schöne Veranstaltung zum Ausklang.

Nächste Woche in Vlodrop?

Werner

Sonntag, 6. November 2011

Nebelmorgen im Meinweg

Es waren 20 Grad für diesen November-Sonntag vorhergesagt. Als ich aber heute Morgen aus dem Fenster schaute, sah ich ..... nichts. Es war nämlich nebelig. Aber wir kennen das ja, später kommt dann meistens die Sonne raus. Heute aber leider nicht und auch der (mässige) Wind pfiff ziemlich kalt. Der von zwei Stürzen in den vergangenen Tagen lädierte Joe, Dr. J. und ich hatten uns um 9 an der Dalheimer Mühle verabredet. Alle hatten auch den Weg dorthin durch den dichten Nebel gefunden. Wir verabredeten "kein Jagen". Aber wenn drei so ziemlich gleich fitte Biker so geniale Trails wie den Meinweg-Trail aus Richtung Oberkrüchten bis zum Venhof oder die Trails rund um das Elfenmeer fahren, können sie einfach nicht anders. Zwischendurch fanden wir aber immer wieder mal Zeit für ein Pläuschchen oder einen Spruch. Nach 3 Stunden und gut 50 Kilometern war ich wieder zu Hause. Der Nebel war übrigens immer noch nicht ganz verschwunden und Sonne habe ich nicht gesehen.

Dienstag, 1. November 2011

Biketest - Tag 3, Bike Nr. 2

Zu einem weiteren Test auf dem Spark bin ich heute in die Brunssumer Heide gefahren. Dort gibt es (zwischen den beiden Straßen) einen wurzeligen leicht abfallenden Trail, der sich wie eine Schlange windet und dort wollte ich auf diesem speziellen Terrain dem Bike mal so richtig auf den Zahl fühlen.

Erfahrung: Das Spark ist eine Macht auf solchen Trails. Man muß immer wieder bremsen und dann wieder antreten. Da es schön leicht ist, macht das natürlich einen Heidenspaß. Und das Spark ist sehr sehr wendig. Ich könnte mir vorstellen, dass auf diesem Terrain das 29er im Nachteil ist. Außerdem meine ich heute gemerkt zu haben, dass die mittlere Position, also die mit 85mm Dämpfung, sich doch von der komplett offenen unterscheidet. Auch Schotterwege mit Steinen fahren sich mit der halboffenen Stellung angenehmer als komplett blockiert. Nach heutigem Stand wird es also doch voraussichtlich das 26iger Spark mit dem neuen Nude2-Dämpfer.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Biketest - Tag 2, Bike Nr. 2

Als vor einigen Monaten die ersten Bilder und Fakten vom 2012er Scott Spark auftauchten, hat das sofort ein "will-haben"-Gebühl in mir ausgelöst. Den meisten ist es wahrscheinlich schon mal so gegangen. Was mich neben dem Aussehen sehr faszinierte, war die Fernsteuerung von Dämpfer und Federgabel mit nur 1 Hebel am Lenker. Das sollte angeblich beim 2012-Modell gegenüber dem Vorgänger nochmals verbessert worden sein. Damit sind 3 Zustände möglich. Komplett offen = vorne und hinten 120mm Federweg (altes Modell 100mm), mittlere Stellung = vorne und hinten 85mm (Traktion-Mode) und Dämpfer und Federgabel komplett blockiert. Das proPedal-System (Wippunterdrückung) von Fox habe ich an meinem All-Mountain von Canyon und es hat mir persönlich noch nie gefallen, weil es nicht komplett blockierbar ist, also gerade beim bergauf Fahren immer noch wippt und so einen Teil der Tretenergie im Dämpfer verpufft. Vor ca. 1 Jahr hatte ich den Dämpfer bei meinem Cube gewechselt. Der XM180 von DT-Swiss ist komplett blockierbar und ich hatte diesen Vorteil inzwischen sehr schätzen gelernt. Was mir aber schon die eine oder andere brenzlige Situation beschert hatte, war die Tatsache, dass ich oben angekommen, vergessen hatte, den Dämpfer zu entriegeln und so im Downhill am Dämpfer fummeln musste und somit nicht beide Hände am Lenker lassen konnte. Aber das sollte ja mit einem Scott Spark möglich sein. Leider ist das komplett neuentwickelte Spark 2012 erst am Ende des Jahres lieferbar und somit derzeit noch keine Probefahrt möglich. Da kam mir das Angebot von Alois, der 2 Wochen in den USA urlaubte, ganz recht, auf sein Spark (altes Modell) in dieser Zeit aufzupassen.


Heute war es dann soweit, die 1. Fahrt stand an. Zu verstellen brauchte ich nichts. Loisl hat ein ähnliches Gewicht und auch der Sattel hatte die richtige Höhe. Das Ding wiegt komplett 10,7 Kilo (selbst gewogen). Erster Eindruck:  Das merkt man beim Beschleunigen. Zweiter Eindruck: Vor allem die Front ist erheblich leichter. Ich hatte mir für den Test den Regiontrack Nr. 1 "Singletrails satt" vorgenommen, den ich übrigens bei dieser Gelegenheit um inzwischen unfahrbar gewordene Passagen bereinigt habe. Aber weiter zum Test. Vor allem interessierte mich ja, wie das mit der Fernbedienung funktioniert. Da Alois inzwischen eine andere Federgabel eingebaut hat, konnte ich leider deren Remote-Funktion nicht testen. Aber das Verstellen des Dämpfers ist mir sehr schnell in Fleisch und Blut über gegangen. An jedem noch zu kurzen Anstieg mal schnell das Fully zum Hardtail machen und oben wieder in den Full-Modus schalten. Das ist schlichtweg genial und ich werde das sicherlich bei meinem Cube vermissen. Im übrigen habe ich persönlich keinen Unterschied zwischen der komplett offenen und der mittleren Funktion spüren können. Anscheinend brauche ich nur die Funktionen offen und zu.  Aber auch das bietet Scott beim Spark in den preiswerteren Varianten an.

Fazit: Ich habe mich auf dem Spark genauso wohl gefühlt wie auf meinem Cube. Ist aber auch kein Wunder, weil beide in etwa die gleichen Geometrie-Daten und Federwege haben.Was auf den ersten Blick beim Spark wie ein Vorteil aussieht, muss es bei näherem Hinsehen nicht sein. Dadurch, dass nur 1 Hebel für die Verstellung des Dämpfers UND der Federgabel vorhanden ist, können beide keine unterschiedlichen Einstellungen haben, also z.B. Dämpfer blockiert und Federgabel im offenen Modus. Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden und werde jetzt noch mal auf der Webseite von Scott auf die Suche gehen. Ansonsten habe ich als Alternative zum Neukauf, wie ich gestern entdeckt habe, auch noch die Möglichkeit, Fernbedienungen für Dämpfer und Federgabel an meinem Cube nachzurüsten. Da werde ich wohl genau wie bei den Fragen Neukauf und wenn ja 26er oder 29er oder Cube aufrüsten noch einige Nächte drüber schlafen müssen.

Samstag, 29. Oktober 2011

Biketest - Tag Nr. 1, Bike Nr. 1

Ich überlege, mir ein neues Bike zu kaufen. Da derzeit ja 29er (also die mit den großen Laufrädern) schwer angesagt sind, wollte ich mal eins probefahren. Sven von Campana-Radsport in Burscheid bot mir an, mal eines ausgiebig über die Trails zu scheuchen und das habe ich heute ausgenutzt.

Sven hatte für sich selbst einen Salsa "Spearfish" Rahmen aufgebaut mit XTR-Schaltung, ZTR-Crest-Laufrädern mit Hope-Nabe (übrigens, der Freilauf macht ein sehr schönes Geräusch), RockShox SID-Federgabel mit 100mm und (blockierbarem) DT-Swiss-Dämpfer mit 80mm. Extra zu Beginn der Wintersaison hatte er die Mäntel  frisch aufgezogen. Die Geax-Pneus sind für matschige Trails gemacht, auf trockenen wie heute rollen sie dafür aber zum Teufel nicht. Alles in allem dürfte das Bike gut 12 Kilo auf die Waage gebracht haben.
Erstes Hinschauen: mmh, sieht schon etwas ungewohnt auf
Erster Eindruck beim Aufsitzen: passt! Ich saß etwas aufrechter als auf meinem Cube, aber schön mittig im Bike. Nur Sven's Beine sind etwas kürzer als meine, also kurz die Sattelstütze mal ein paar Zentimeter rausziehen.
Erster Fahreindruck: nicht wesentlich anders als ein "normales" Mountainbike, vielleicht einen Tick sicherer.
Dann kamen die ersten Trails. Rollt gut! Dann die ersten Wurzeln. Die großen Laufräder rollen einfach drüber und Befürchtungen, dass man wie mit den kleineren Laufrädern zwischen 2 Wurzeln steckenbleibt, brauchte ich auch nicht zu haben. Die Traktion bergauf ist phänomenal. Da muß es schon sehr steil werden, ehe das Vorderrad steigt. Im Downhill hätte ich mir vorne den einen oder anderen Zentimeter mehr Federweg gewünscht, wenn es richtig ruppig wurde. Hinten reichten die 80mm aus. Und von einer grösseren Trägheit durch die großen Laufräder habe ich persönlich nichts gespürt.
Fazit: Ich bin eigentlich zu Sven gefahren, weil ich mir durch einen eigenen Eindruck Gewißheit verschaffen wollte, dass ein 29er nichts für mich ist. Da muß ich jetzt mal mindestens eine Nacht drüber schlafen. Ich rate jedem, der mit dem Gedanken spielt, mal selbst ein 29er probezufahren und sich einen Eindruck zu verschaffen. Mehr Bilder hier.

Übrigens enthielt Loisl's GPS-Track, den er mir zur Verfügung gestellt hatte, einen tollen Trail an der Dhünn vorbei (mindestens gefühlte 5 Kilometer). Manuel würde den sicher in seine Holy-Trails-Sammlung aufnehmen. Einfach nur genial.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Tendenziell bergab im Aachener Wald


Man war das kalt, als ich heute Morgen um 7:30 Uhr meinen Bruder zum biken abgeholt habe. Wie wird das wohl erst im Aachner Wald? Sicherheitshalber hab ich mal einiges an zusätzlichen Klamotten eingepackt, zur Not bleiben sie im halt im Auto. Mit dem gings dann erst mal zum Treffpunkt, dem Parkplatz Köpfchen an der Deutsch-Belgischen Grenze. Den erreicht man von Heinsberg aus in bequemen 45min.

Die ersten Bikes und Fahrer warteten schon, und wenige Minuten nach uns kam auch Sebastian, wieder mal als letzter obwohl er immer noch zu früh da war. Nachdem die Bikes ausgeladen waren und auch endlich ich alle Klamotten an hatte gings los. 8 Biker hatten sich heute eine optimierte Version der Jubeln und Stöhnen im Aachener Wald Tour vorgenommen.

Der geplante Track hatte 28 km und 700Hm. Wer unsere anderen Touren kennt wird sich jetzt vielleicht wundern, aber im Aachener Wald reicht das.

Ich will gar nicht versuchen jeden einzelnen Trail zu beschreiben, die Dinger muss man gefahren sein. Gleich zu Anfang querten wir die Toblerone und unser Sebastian musste wieder als Fotomodell herhalten, vielen Dank das wir zuschauen durften, aber zum Glück sind bei uns alle alt genug um zu wissen was man selber fahren kann, und wo man besser bewundernd zuschaut. Die Passagen weiter unten waren aber dann auch für uns Normalsterbliche wieder fahrbar. Von dort aus sind wir weiter über den nördlichen Eingang des Buschtunnels in Richtung Bahntrail. Entweder auf recht guten Pfaden bergauf, oder rasant bergab. Gemütliche Einroll- oder Erholungspassagen findet man hier eher nicht, nur konzentrierten MTB-Spaß. Den Bahntrail (wie auch die alle folgenden Trails) bin ich heute zum zweiten Mal gefahren. Wenn  man mal weiß was wo kommt und wie man es zu fahren hat geht es schon deutlich flüssiger. Bis auf die Pfützen und den Matsch am Anfang (damit freunde ich mich wohl nie an) auch ein verdienter Holytrail der seinen Weg in meine Liste gefunden hat. Kurz nach dem Bahntrail hatte Christoph wieder seine obligatorischen technischen Probleme. Nachdem das Schaltwerk wieder befestigt war und ich auch die Schaltung wieder gerichtet hatte gings in den Märchenwald. Fein wie beim letzten mal, nur schneller ;-) . Jetzt folgte ein längeres Stück leicht bergauf, das aber einige Körner kostet. Dafür wartet am Ende der Jazztrail, mein persönliches Highlight. Für jeden aus unserer Gruppe fahrbar, je nach Linie mit oder ohne Sprüngen, und mit so vielen schnellen Wurzelpassagen das ich mir ne Kettenführung gewünscht hätte. Am Ende des Jazztrails kam dann von Reinhard die allseits beliebte Ansage „von jetzt an geht bis zum Parkplatz tendenziell bergab“. Soll heißen laut Höhenmesser liegt der Parkplatz tiefer als wir, was dazwischen ist spielt keine Rolle. Grundsätzlich geht es nach dieser Ansage erstmal bergauf, so auch heute. Und gerade das letzte Stückchen hat nochmal einiges an Kraft gekostet. Wurzeltrails sind ja ganz nett, aber bergauf? Vom ersten Krampf des Tages bis zum Parkplatz waren es aber dann nur noch 200m, besser hätte man es dann auch nicht planen können. Wie kann man einen Sonntagmorgen besser verbringen, als bei strahlendem Sonnenschein mit seinen Kumpels im Aachener Wald zu biken.
Die Bilder und einen kurzen Zusammenschnitt der Video-Clips gibt es bei Klick auf diesen Link

Manuel

Sonntag, 16. Oktober 2011

Süchtelner Höhen

So Jungs,
das hat sich gelohnt. Thomas, Markus und meine Wenigkeit haben von 9 bis kurz nach 12 die SüHö und Hinsbeck unsicher gemacht. Traumhafte Außenbedingungen und gut abgetrocknete Trails haben die Sache zu einem echten Genuß gemacht. Entgegen sicher anderslautender Vermutungen sind wir ruhig gefahren und haben trotzdem 670hm zusammengekommen. Hat man gar nicht gemerkt. Dass Markus rank und schlank und topfit ist, ist zwar schon nicht mehr ganz neu, aber es überrascht mich immer noch. Saubere Leistung !
 
Jochen 
am Samstag waren wir jubeln und stöhnen im Aachener Wald (für den Bericht den Link anklicken).

Sonntag, 9. Oktober 2011

das wilde Erensteiner Tal

Christoph und ich sind heute eine sehr entspannte 60-Kilometer-Runde gefahren. Da gestern doch einiges Wasser vom Himmel gefallen war, hatte ich eher nasse und tiefe Trails erwartet und deswegen eine Runde mit hohem Asphaltanteil geplant. Wir stellten aber fest, dass der Boden durch die vorangegangenen trockenen Tage doch einiges aufnehmen kann und so haben wir mehr Trails genommen, als wir eigentlich geplant hatten. Das Wetter spielte auch mit, wir haben sogar mehrere Stunden Sonne genießen können.
Tourenverlauf: Dremmen - Wurm bis Herzogenrath - Kloster Rolduc - durch Kerkrade- an Schloß Erenstein vorbei - MTB-Runde 2 (gegen die Ausschilderung) - Abdissenbosch - Teverener Heide - Hatterath - Dremmen

Samstag, 1. Oktober 2011

Eifeltour für Leib und Seele



 War das ein toller Tag.
Heute morgen sind Simone, Thomas und ich so gegen 8 in Richtung Schwammenaul gefahren. Letzte Jahr habe ich den Indian Summer in der Eifel auch durch meine Knöchel OP noch verpasst, und bei der Wettervorhersage für heute war klar, ich muss dieses WE in die Eifel. Simone war das ganze Jahr erst einmal mit zum Schocki kaufen nach Maaseik gefahren, also habe ich eine Tour geplant die auch sie schaffen sollte. Donnerstag abend ruft mich dannder Thomas an ob er sich anschließen dürfte. Also Thomas dabei, Track noch ein bischen umgeplant, eingentlich nur 2 Schleifen ergänzt, wo wir unterwegs entschieden haben ob fahren oder halt nicht.

So, jetzt zur Tour. Es war noch etwas frisch als wir in Schwammenaul auf den Parkplatz gefahren sind. Simone hat direkt 2 Trikots, ein mit langen Ärmeln und die Beinlinge angezogen, auch Thomas und ich fanden die erste Abfahrt am Rursee entlang noch etwas frisch, das änderte sich aber schnell.
Nach 1,5 km verließen wir den Uferweg, und für die nächsten 3-4km gings nur noch bergauf, mal steil oft auch steiler ;-)
Zum Glück waren die Auffahrten trocken, normalerweise fährt man einen Teil durch ein Bachbett, aber den Bach gibts im Moment nicht mehr. Nach 3,5km konnten auch die Beinlinge und das 2 Trikot aus. Mehr mit eisernem Willen als mit Kraft hat sich Simone den Anstieg hochgekämpft. Anschließend folgte eine Abfahrt zur Urftseestaumauer von der ich hoffentlich heute Nacht nochmal Träumen darf. Auf ihr werden die kompletten Hm vom Kermeter runter bis zur Talsperre auf geilste Weise vernichtet. Der Trail ist steinig, teilweise nur lenkerbreit und windet sich mit angenehmen Gefälle den Hang hinunter. Geil die perfekte Mischung aus Flow und Steinen/Wurzeln/Kehren. (kommt auf die Holytrail Liste)
Damit Simone heute abend noch mit mir spricht musste jetzt was entspannendes (runter war für sie schlimmer als rauf) folgen. Wir fuhren also am Urftsee entlang bis zur neuen Brücke rüber nach Burg Vogelsang. Mir war in Schwammenaul schon aufgefallen wie leer der Rursee ist, aber der Urftsee ist ja fast weg. Nur noch ein kleines Rinnsaal ist da wo sonst der See teilweise weit über 100m breit ist. Ich hoffe die Bilder bringen das rüber.


Bis Burg Vogelsang ist es schon ein Stück, und Simone Laune hatte durch die Abfahrt vom Kermeter auch nicht gelitten, also hoch nach Vogelsang. Ich kannte die Auffahrt, und warnte die beiden anderen das es nach jeder Kurve steil werden würde, und so war es. Ich schätze mindestens 25% in der Spitze waren dabei, aber dafür haben wir uns oben mit allerlei Lekereien verwöhnt. Simone hatte gestern abend noch gebacken, und spätestens nach Vollkornpizzahörnchen, Schinkenhörnchen, Müslivollkornbrötchen und Birne-Apfelmuffins war das steile Ding vergessen. Oh ich hab doch glatt die hart gekochten Eier (mit Salz) vergessen. Nach einer kleinen Besichtigung des Geländes, die Flaschen noch schnell aufgefüllt, ging es auf dem Wildnistrail weiter in Richtung Einruhr.
Bis zur Urftseestaumauer (diesmal von der anderen Seite) war noch der ein oder andere Anstieg zu überwinden, aber auf der Abfahrt runter zum Aussichtspunkt konnte Simone sogar einen anderen Mountainbiker hinter sich lassen. Motivationsblase wieder aufgefüllt. Das Schild Radfahrere absteigen ignorierten wir dann und es folgte eine dermaßen steile Abfahrt das Simone sie nur singend fahren konnte. Alle anderen Radfahrer die wir sahen (auch mit MTBs) haben da geschoben. Wir folgten weiter dem Wildnistrail, der obwohl er ein offizieller Weg ist doch immer zu begeistern wußte. Teilweise mit grandiosen Aussichten, aber auch der MTBler in uns kam nicht zu kurz. Kurz vor Einruhr wurde der Weg immer schmaler der Abhang rechts immer steiler, und langsam zeigten die Anstiege, und bei Simone besonders die Abfahrten ihre Wirkung. Ein maximal lenkerbreiter Trail, links Fels rechts 50m praktisch senkrecht nichts. Bremsen würde einen hier nur ein Baum. Simone hat sich da nach langem zögern leider fürs schieben entscheiden müssen, aber der Mut war für heute einfach verbraucht. Bis Einruhr war es nicht mehr weit, und der Weg wurde auch wieder breiter. Die zweite Schleife hätte uns von Einruhr in Richtung Hammer und zurück geführt, aber die ist beim nächsten mal dran, für heute sollte es reichen. Der Fussweg nach Rurberg ließ sich auch mit dem Rad wunderbar fahren, und wartete mit einigen wunderschönen Blicken über den Obersee auf. Ab Rurberg sind wir wieder den Uferweg zurück in Richtung Schwammenaul gefahren. Kurz vor Schwammenaul konnte ich es mir aber nicht nehmen lassen einen kurzen Abstecher auf die Liebesinsel zu machen (Insel Eichert). Bei dem aktuellen Wasserstand war das trockenen Fusses möglich.
Zurück am Parkplatz mußten erstmal die beiden Räder im Corsa verstaut werden (ja wirklich IM Corsa) und dann gabs noch was fürs leibliche Wohl.
Ich glaube der Thomas staunte nicht schlecht als wir den Trangia Kocher und die selbstgekochte Tomatensoße auspackten. Lecker!

Die Tour hatte 40km und 1050Hm.
Die Trails waren zu geil das ich zum Fotos machen anhalten wollte.
Manuel

Donnerstag, 29. September 2011

Northshore Track Parkstad Limburg

Hallo zusammen,

leider bin ich bisher nicht dazu gekommen, deshalb hier nun etwas verspätet eine kurze Anmerkung zum vergangenen Sonntag:

Da der Samstag doch etwas länger war, beschloss ich mich der Sonntagstour des Forums zu enthalten und stattdessen später am "Morgen" mit Mitfahrer Tim die neue Route 4 vom Discovery MTB Club zu testen. Als wir uns von Geilenkirchen aus startend über die MTB Routen 1 und 2 auf den Weg machten, ahnten wir noch nicht, dass uns nachstehende, erfreuliche Überraschung vom Befahren der Route 4 abhalten sollte:

Trails, Sand, bergauf/bergab, etwas Straße, Snowworld rauf und Snowworld runter - kennen wir bis hierher alle. Neu war mir allerdings der folgende Teil der MTB Route 2:
Dem Dreieck mit den zwei Punkten nach dem Snowworldtrail folgend, wieder ein Stückchen Straße und am Zaun entlang fahrend, kam man bisher am Sportgelände aus (ich erinnere mich an einige Beachvolleyballfelder mit bisweilen sperrlich bekleideten Damen meines Alters [ja, ich bin jünger als die meisten hier ;) ]) Für mich neu war nun die Möglichkeit, bei geöffnetem Tor der offensichtlich erst vor kurzem angebrachten MTB-Beschilderung rechts an den Fußballplätzen vorbei folgen zu können - ging es doch bisher unweigerlich an den VolleyballerInnen vorbei?! Nach der Beschaffenheit des Untergrundes zu urteilen, muss dieser Teil der Strecke auch erst kürzlich entstanden sein.

So weit, so unspektakulär. Also warum diese ellenlange Story?

Darum:




Die miserable Bildqualität ist dem Fotoapparillo meines Handys geschuldet. Man bekommt denke ich aber auch so einen guten Eindruck, worum es sich hier handelt. Frische Sägespäne und Holzgeruch deuteten darauf hin, dass das emsige Werk erst kürzlich fertig gestellt wurde.
Wir verweilten dementsprechend einige Zeit hier, bevor wir dem Trail, immer noch an den Fußballfeldern vorbei, weiter Richtung Sporthalle folgten.

Und surprise: Kurz bevor man das Gelände Richtung Parkplatz verlässt hat doch tatsächlich noch jemand gewerkelt:


 


Es gibt sicherlich spektakulärere Northshore-Konstruktionen. Da selbige im unmittelbaren Umkreis unserer Heimat jedoch recht ‚selten’ sind, fuhren wir auch hier emsig umher. Möglicherweise wird der im letzten Bild angedeutete Steinpfad auch noch erweitert – auf der Wiese stand jedenfalls noch Material bereit. Viel zu spät machten wir uns dann weiter auf den Weg unseres ursprünglichen Vorhabens, um an der Kreuzung zwischen Route 2 und 4 dann doch zu beschließen, letztere Strecke ein ander Mal zu fahren.

Leider verfügen weder Mitfahrer Tim, noch ich über ein Navi, sodass ihr euch mit Hilfe der angebrachten Beschilderung auf den Weg machen müsst, sofern ihr euch die Konstruktionen einmal selbst anschauen möchtet.

Viel Spaß dabei und beste Grüße, Roman

Sonntag, 25. September 2011

Wurmtalerkundung Nr 3. mal andersherum

Als wir - d.h. Reinhard, Manuel und ich beim letzten Mal - uns einig waren die Wurmtalerkundung Nr. 2. andersherum zufahren, weil dies evtl. etwas mehr Spaß machen könnte, hat sich Reinhard an die Planung gemacht und zur Probefahrt am heutigen Sonntag geladen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und so starteten die heutigen Teilnehmer Reinhard himself, Christoph und ich bei relativ frostigen 6 ° C am heutigen Morgen wie gewohnt um 08 Uhr  Richtung Paulinenwäldchen. In Geilenkirchen stieß dann Thomas K. zu uns. Er wollte wohl auf Nummer sicher gehen, da er angab - nach längerer Pause - noch nicht  fit zu sein. Wir drei wurden jedoch (sehr) schnell eines besseren belehrt. Kaum hatten wir aufgessenen ging es mit radikal erhöhter Pace weiter :o). Dies änderte sich auch nicht auf dem Rückweg, wo Christoph vergeblich die Person suchte der wir im Übacher Wald hinterherhetzten :O)).

Manuel unser Holzmichel ;o) war leider gesundheitsbedingt ausgeschieden, sodass wir leider ohne seine Axt und ohne Trailpflege zurecht kommen mussten. Eine kl. Gedenkminute legten wir für ihn an der Stelle der letzten Waldarbeit ein. Ohne große technische noch anderweitige Zwischenfälle meisterten wir einige sehr schöne Down- und Uphills, die bei diesem herrlichen Wetter wie von selber liefen. Diesmal konnte ich auch mein Anliegen, die Krone neben dem alten Bahndamm  zu befahren, verwirklichen (@Manuel: Ich denke du weißt was ich meine). Der Trail dort oben drauf war ganz nach meinem Geschmack.
Bilder konnten aus technischen Gründen leider diesmal nicht geschossen werden. Daher müssen diese Worte (leider) reichen.
Den Rückweg wählte Reinhard über Kerkrade und dann an der Wurm vorbei. Auch hier liefen die Räder wie von selber, sodass wir schon um 12 Uhr wieder in Geilenkirchen waren und Thomas - der eigentlich gar nicht unfit war ! - verabschiedeten. Weitere 30 Minuten später standen wir dann auch schon vor Reinhards Haustür, mit 75km und 700hm auf der Uhr. Auch die Temperatur war nun zu angenehmen 21° C angestiegen.
Mit breitem Grinsen verabschiedeten wir uns und sind wohl einstimmig der Meinung, dass man solch einen wunderschönen Altweibersommertag nicht besser hätte nutzen können.

Markus

Samstag, 17. September 2011

MMM Testfahrt - Vijlenerbosch

Heute stand mal wieder eine Erkundungsfahrt auf dem Programm. Bis eine interessante Strecke ausgetüftelt ist muss einiges an Vorarbeit geleistet werden, einerseits will man nicht die ganze Zeit auf Feldwegen unterwegs sein, aber die 100+ km einer MMM kann man auch nicht nur auf Trails verbringen. Außerdem bietet eine MMM die Gelegenheit etwas außerhalb der Heimatreviere zu fahren. Die  An- und Abfahrt stehen größtenteils, aber in der Mitte fehlten noch ein paar interessante Trails, die haben wir im Vijlenerbosch im Heuvelland gefunden. Flowige Downhills, ruppige Downhills, lange flache Auffahrten und so bocksteile Dinger das des öfteren 30 Steigungsprozente überschritten wurden, alles war dabei. Das ein oder andere mal gings nur noch schiebend weiter, aber immer nur für kurze Teilstücke. Oben angekommen wurde wir mehr als einmal mit grandiosen Aussichten übers Heuvelland und Aachen belohnt. Leider können Fotos sowas nicht festhalten, trotzdem gibts nen kleinen Vorgeschmack.

Nach Glättung des Höhenprofils mit GPS-Track Analyse blieben immer noch 1040 Hm auf 66 km übrig, nicht ohne für ne Testfahrt.

Manuel

Ich habe einen kleinen Film von einem leicht abfallenden Trail probiert. Da, wo das Bild mehr wackelt, war es nicht mehr möglich, einhändig zu fahren und ich musste beide Hände inklusive der Kamera an den Lenker nehmen.

Reinhard

Sonntag, 11. September 2011

Mal etwas anderes

Nachdem ich während meines Urlaubes mit der Leverkusener MTB-Gruppe gefahren war, erfuhr ich, dass diese noch im August eine Ahrtour planten. Diese Tour weckte mein Interesse, sodass ich mich anmeldete. Ich wollte mal was neues kennenlernen. Der Tag rückte näher, ich wurde immer nervöser, da ich nicht wusste, was genau auf mich zukommen würde. Ich kannte ja nur einen weiteren Mitfahrer. Dann war es soweit. Am 20.08. stand ich früh auf, machte meine Sachen startklar und fuhr die 80 km zum Treffpunkt. Das Wetter spielte mit  und meine Nervosität wich der Vorfreude.
Um 08:30 Uhr begann das "Abenteuer".


Es folgte ein Auf und Ab wie auf einer Achterbahn. Jeder Aufstieg wurde jedoch durch eine wundervolle Aussicht belohnt.


Hier ein kleiner Überblick über das Höhenprofil :


Auch die Abfahrten hatten es in sich, sodass man sich wirklich nur bei den asphaltierten Rollpassagen zwischen den Trails und den Pausen erholen konnte.
Bei den Abfahrten war an "Schußfahrt" kaum zu denken. Vielmehr galt es seine technischen Fahigkeiten in Sachen Bikeberrschung unter Beweis zu stellen.








Insgesamt galt es rd 63km und 2.300hm zu bezwingen. Wir ließen uns dabei Zeit und machten zwei ausgedehnte Pausen bei Kaffee und Kuchen. z.B. wie hier:


Und gegen Abend waren alle glücklich und zufrieden, so einen tollen Tag miteinander verbracht zu haben . Man trennte sich und versprach bald diese Erfahrung nochmals zusammen zu wiederholen.
hier noch ein Film:

Verfasser: Markus (Canbo)

Alte-Herren MMM - zu Ende gefahren

Das hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen. Heute bin ich, ohne die Trails bis dahin mitzunehmen, bis zu der Stelle gefahren, wo wir gestern wegen Joe's Reifenpanne umkehren mussten. Von dort aus bin ich dann den geplanten Track gefahren.
Mein lieber Herr Gesangsverein! Wilfried, da kannst du aber eine Kerze anzünden und dich beim obersten Bike-Chef bedanken, dass er Joe gestern eine Reifenpanne geschickt hat. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, du hättest dich irgendwann still auf eine Baumwurzel gesetzt und leise angefangen zu weinen. Das ist effektiv zu hart für eine MMM. Gerade im Gulpener Bos habe ich bestimmt 3 - 4 mal schieben müssen, weil es einfach zu steil war. und dazu fing es dann auch noch an zu regnen. Ich denke, da müssen wir nochmal umplanen. Andererseits habe ich nämlich ein paar sehr schöne flowige Trails entdeckt. Also schieben wir die MMM zuerst mal auf.
Übrigens Joe, du hattest recht. Insgesamt sind heute mehr als 1.000 Höhenmeter zusammengekommen.
Ein paar Bilder habe ich machen können.

Samstag, 10. September 2011

Alte-Herren-MMM-Erkundungstour

Heute hatte ich vor, den geplanten Mittelteil der kommenden MMM (MTB-Heinsberg-Mega-Miler) zu erkunden. Es sollten "nur" ca. 80 Kilometer werden, weil ich nicht von Dremmen aus fahren, sondern 35 Kilometer abkürzen und zum Startpunkt in der Teverener Heide mit dem Auto anreisen wollte. Alle jungen Hüpfer unserer Gruppe fanden irgendwelche fadenscheinigen Ausreden um nicht mitzufahren und so blieb nur das "alte Eisen" Joe, Wilfried und ich über. Die Anfahrt durch die Brunssumer Heide, den Imstenrader Bos und den Wiesentrail hoch nach Übachsberg zauberte schon mal ein breites Grinsen auf das Gesicht meiner Mitfahrer. Von Übachsberg aus absolvierten wir dann die lange Steigung hoch nach Elkenrad, um dort den genialen Hohlwegtrail runter zu surfen. Kurz vor Ende des Trails erreichte mich ein lauter Ruf von hinten: "platt!". Joe's noch nicht einmal 200 Kilometer gelaufener Hinterradreifen hatte sich verabschiedet. Eine nähere Untersuchung zeigte, dass der Mantel quer zur Laufrichtung einen ca. 3cm langen Riss hatte. An Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Wir flickten notdürftig. indem wir den alten Schlauch zerschnitten, ihn unter den Riss klebten und einen neuen Schlauch einlegten. Wir entschieden, auf Asphalt wieder zum Startpunkt zurückzurollen. Unserem nach seinem Schulterbruch noch nicht wieder ganz so fitten Wilfried schien das gar nicht unrecht zu sein ;-). So erreichten wir nach ca. 50 Kilometern wieder unsere Autos. Durch die Rückfahrt auf Asphalt habe ich einige mir bisher unbekannte Ecken entdeckt. Nach den Regenfällen der vergangenen 2 Tage war der Boden stellenweise sehr weich. Und ich muß sagen, dass es im Heuvelland anscheinend ganz besonderen Schlamm gibt. Der klebt nämlich wie Pattex. Joe hat uns dann noch zu Eis und Espresso bei Giancarlo in Dremmen eingeladen. Danach hieß es Rad und Schuhe in mühevoller Arbeit vom Klebeschlamm zu befreien. Diashow und Film .

Samstag, 3. September 2011

Heimatkunde Carbonland - reloaded

Auf besonderen Wunsch von Joe, der die Heimatkunde Carbonland als eines der Highlights in der Reihe der Heimatkunde-Touren bezeichnet, trafen wir (Christoph, Hasso, Hubert, Joe, Markus, Manuel und ich) uns heute morgen, um bei schönsten Sonnenschein und warmem Wetter diese Runde nachzufahren.
Im Original-Downhill von der Halde ist mittlerweile leider zugewachsen und so wählten wir den steilen Uphill und eine sanftere Abfahrt. Dann ging es dem Original-Track folgend über Kleingladbach, Hückelhoven, Doveren, Hetzerath. Granterath bis Tenholt. Auch dort ist der Original-Track entlang des Bahndamms ziemlich zugewachsen und wir umfuhren dieses Abschnitt auf Asphalt. Nachdem wir die Railtrails mit Genuß abgesurft sind, ging es dann wieder zurück. Oberhalb Hückelhoven mussten wir dann leider wieder feststellen, dass auch dort ein Trailabschnitt unfahrbar geworden ist.
Ich habe den Track entsprechend aktualisiert.

heutige Besonderheiten:
  • Ich hatte mir eine beginnende Erkältung zugezogen und war am Ende ziemlich "auf Reserve". Unterwegs hatte mich mehrmals Schwindelanfälle und auch die um 15 Schläge höher als sonst liegende Herzfrequenz deutet auf den Infekt hin. ich habe es aber, ohne vom Rad zu fallen, bis nach Hause geschafft.
  • Manuel hatte wieder Gelegenheit, seine neue Axt auszuprobieren und hat einen umgefallenen querliegende Baustamm sauber beseitigt. Also wieder ein Hindernis weniger für alle Nachfahrer.
  • Ich habe mir vor kurzem eine neue Kamera gekauft. die ich heute intensiv ausprobiert habe. Manuel hat die alte in die Hand gedrückt bekommen und auch damit einiges in Bild und Wort festgehalten. Die besten Shots siehe unten.
  • Gegen Mittag wurde es sehr warm und wir waren froh, in der Mittagshitze aus der Sonne raus zu sein.
Die Diashow mit den Bildern gibt es mit diesem Link. Manuel und ich haben etwas mit Videoclips rumprobiert. Ich habe, als Erstlingswerk, mal die besten zusammengeschnitten. Das Video könnt ihr euch hier ansehen.

Donnerstag, 1. September 2011

Ein Herz für Behinderte

Wilfried hatte sich in meine Ecke bewegt, um hier einmal die Trails kennenzulernen.

Erste Trails wurden in Overhetfeld abgesurft, bevor es weiterging zum Dahmensee und Venekotensee. Hier auch so einiges mitgenommen und am Aussichtsturm vorbei Richtung Swalmen. Auch hier alles aus dem Trailgewitter HK 7 einschl. dem ufernahen Singletrail der nicht begradigten Schwalm.

Weiter über die bekannten Trails Richtung weißer Stein. Hier hörte ich zum ersten Mal ein leichtes Stöhnen meines Hintermannes

Erste Kaffepause am WS. Mit dem Typen kannst du dich nirgendwo sehen lassen, der gräbt jede Kellnerin sofort an !

Dann bei den Trails in der Schlucht hörte ich ein zweites leichtes Stöhnen vom Herrn auf der Carbonpfeile.

Weiter über Belfeld jetzt ruhig an der Maas entlang über Reuver, Beesel, Asselt immer der LF5a entlang. Roermond rechts liegen lassen um dann über den Rand von Boukoul Richtung Vennhof zu reiten.

Hier noch einen Kaffee ( einschl. anbaggern der Kellnerin )und Wilfried fuhr in Richtung Wassenberg und ich über die sieben Hügel und Achterbahn nach Hause.

Für Wilfried waren es gute 90 km und für mich gute 80 km. Respekt für diese Leistung, gerade nach der längeren Pause. Scheinbar muss man über 60 Lenze alt werden, um immer besser auf dem Bike zu werden, nicht war Herr Reigi !

Das Beste: Einmal nicht 30 km Anreise um eine gemeinsame Tour zu drehen. Ich grabe mal für die Wurm ein neues Bettchen, dass dann direkt an Overhetfeld vorbeiführt, dann können wir uns zukünftig hier treffen, naja Vennhof oder Dalheimer Mühle würde mir ja schon reichen.

Joe

Sonntag, 28. August 2011

Wurmtalerkundung Nr.2

Ich hatte letzte Woche eine weitere Tour durch Wurmtal geplant. Dabei wollte ich die Wurmtalerkundung vom letzen oder vorletzen Jahr bis zur Autobahn erweitern, und an den Kalkbergen einen neuen Weg ausprobieren. Trailerkundungen beinhalten auch immer das mal rechts und links des Weges geschaut wird was sich da denn noch leckeres versteckt. Die zusätzlichen Trackpunkte waren rein nach OSM Kartenmaterial geplant, und ich war erstaunt was für kleine Wege da verzeichnet sind. Teilweise nur lenkerbreit durch Schrebergärten, oder steil und kaum zu erkennen zu einem tief eingegrabenen Bach.
Auch leckere Trails für unseren Sebastian waren dabei.
Aber so eine Planung am PC birgt auch ein paar Gefahren. Die Uphills waren schwierig, und an der Grenze des fahrbaren, bergab ging es dafür teilweise auf deutlich besseren Forstwegen. Den längsten und steilsten Downhill im Wurmtal sind wir zwar Richtig rum gefahren, der Rest macht andersrum aber bestimmt deutlich mehr Spass. Beim nächsten mal!

Kurz zur Strecke:
Markus, Reinhard, Hasso und ich sind heute morgen um 8 in Heinsberg, bzw. Dremmen aufgebrochen, um uns exakt zeitgleich!! erstmal in Geilenkirchen zu treffen. Von dort ging es die Wurm rauf bis zur Holzbrücke nach Eygelshoven. Dort die ersten paar Trails mitgenommen und rein ins Wurmtal. Wir sind dann erstmal östlich der Wurm weiter immer in Richtung Aachen gefahren. Zwischendurch musste auch mal die neue Axt ausprobiert werden. Nach einigen harten Anstiegen und teilweise rasanten Abfahrten mußten wir nur noch einen teif eingegrabenen Bach überwinden und waren im Paulinenwäldchen. Hier wusste man gar nicht mehr wo man fahren wollte, man sah den Wald vor lauter Trails nicht mehr, nicht wahr Markus ;-) Ein weiterer neuen Abschnitt war dann auf der anderen Wurmseite gelegen, vorbei an riesigen Pferden ein alter Bahndamm. Die Stufen hier wären auch in umgekehrter Richtung nicht fahrbar gewesen, aber oben angekommen war doch der ein oder andere feine Trail zu entdecken, leider aber eher wieder für die andere Richtung. Für den kurz darauf folgenden Downhill waren wir aber richtig unterwegs. Bei meiner ersten Befahrung, ist unser Thomas da noch voller Begeisterung jubelnd runtergeflogen, und das ganze 2 mal. Der weitere Rückweg war praktisch schon Routine, nochmal hoch zur Burg Willemstein, am Rand vorbei runter, weiter in Richtung Herzogenrath und an der Wurm entlang bis nach Geilenkirchen wo wir uns wieder trennten. Ich denke demnächst kommt ne wirklich interessante traillastige Wurmtal-Tour, selbst bei dem Matsch heute hatte ich für meinen Teil nen mords Spass.

Manuel

Unter diesem Link findet ihr ein paar bewegte Bilder vom heutigen Tag.

Samstag, 27. August 2011

2-Tages-Tour

bin soeben zurück von einer "kleinen" Zweitagestour. Habe Bekannte in Wickede Wiehagen, diese habe ich mit dem Bike besucht, gestern hin heute retour.

Hin bin ich durch alle großen Städte durchs Zentrum gefahren ( Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund ) zurück bin ich ca. 100 km dem Ruhrtalradweg gefolgt. Hat einen riesen Vorteil, tolle Landschaft und null Höhenmeter.

Das Beste: Nach Ankunft bei meinem Freund ( fährt übrigens auch MTB, aber in einer völlig anderen Liga) in Vollenberg, hat mich seine Frau noch verwöhnt , sie ist Heilpratikerin, macht in Akupressur und hat mir eine herrliche Massage verpasst.

Das tut echt gut wenn du den ganzen Tag im Sattel verbracht hast.

Auch ohne Trails waren es zwei tolle Tage. Noch ein paar Fakten: ca. 14 Liter gesoffen an den beiden Tagen, hin 155 km, zurück 178 km, kaum Höhenmeter.

Wenn Interesse an den Tracks besteht, bitte melden !

LG joe

Sonntag, 21. August 2011

MMM 2011 - zur Probe

Wir (Christoph, Reinhard, Michael, neuer Christoph und ich) sind gestern zu einer MMM Probefahrt ins Heuvelland aufgebrochen. Christoph haben wir nach ein paar Kilometern wegen Knieproblemen verloren, und Reinhard hatte vorher schon angekündigt in Übachsberg auszusteigen. Ab Übachsberg sind wir dann teilweise die Mergelland Route und die Mechelen MTB Route in Richtung Orsbach-Aachen gefahren. Wie es sich fürs Heuvelland gehört folgte auf jede Abfahrt auch wieder ein Anstieg, und zweistellige Steigungsprozente sind eher die Regel als die Ausnahme. Kurz vor dem Schneeberg waren die beiden Jungs aber praktisch stehend KO. Nach einer Pause im Schatten war ich mir eigentlich sicher, dass die beiden von Aachen aus den Zug nehmen würden, aber vom Ehrgeiz gepackt wollten beide mit mir durch Wurmtal zurück fahren. Kurz am Lidl in Aachen neue Getränke bunkern, und es ging weiter durch die Soers in Richtung Wurmtal. Im Wurmtal haben wir auch noch den ein oder anderen Anstieg mitgenommen bis hoch zur Burg Wilhelmstein. Ab Herzogenrath ging es dann ohne Steigung den Wurmradweg entlang bis nach Geilenkirchen wo ich mich von den beiden tapferen aber völlig erschöpften Neuen verabschiedete. Da sagt noch einer die Jungen hier können sich nicht quälen.

20.08.2011 Manuel