Sonntag, 29. Juli 2012

4-Halden-Tour

Heute haben wir (Christoph, Markus und ich) eine schon lange von mir geplante Tour gemacht. Dabei haben wir 4 Halden erklommen, wurden mit schönen Downhills belohnt und haben die Zwischenteile da wo möglich mit schönen Trails miteinander verbunden. Los ging es mit der "Carl-Alexander-Halde" in Baesweiler. Das Highlight dort war die Suche nach einem Downhill abseits der angelegten Wege. Den haben wir auch gefunden. Er war allerdings stellenweise äusserst steil und zudem losgeröllig, dass es keinem von uns dreien gelang, ihn komplett zu befahren. Weiter ging es zur Halde "Maria Hauptschacht" in Mariadorf. Dort gibt es jede Menge Trails. Allerdings war der Bewuchs of so dicht, dass man sich an Regenwald erinnert fühlte.

Die 3. Halde ist die der "Grube-Adolf" in Merkstein. Auf dem Weg dorthin, hatte ich eigentlich geplant, die Trails in der Nähe des Tierparks Alsdorf mitzunehmen. Leider stellte sich heraus, dass diese derzeit komplett zugewachsen waren und so mussten wir auf dem Schotterweg am unteren Rand bleiben. Highlight in Merkstein ist der Bretterweg etwa auf halber Höhe. Da dort der Weg bis ganz oben äusserst steil ist, ließen wir es damit bewenden und befuhren lieber den schönen Singletrail am Fuß. Kurze Zeit später folgte dann der letzte Uphill auf der Halde "Carolus-Magnus" in Übach-Palenberg. Der Downhill dort runter machte besonders viel Spaß. Wir haben uns aber nicht die Drops runtergetraut.

Zum Schluß haben wir mit Rückenwind die Bein am Wurm-Uferweg locker gefahren. Alle Bilder gibt es im Album.

Sonntag, 22. Juli 2012

Rund um Wegberg

die neue Brücke über den Schaagbach
Heute schien endlich mal die Sonne. Diese in diesem Sommer besonderen Verhältnisse wollten wir natürlich ausnutzen. Und so trafen sich Christoph, Jochen und Markus, um mich auf der Runde rund um Wegberg zu begleiten. Start war um 8.00 Uhr an Schacht 4 in Ratheim. An "Tante Lucie" vorbei, durch den Wassenberger Wald bis zum Jugendzeltplatz in Birgelen nahmen wir den einen oder anderen Trail. Dort trauten sich alle den dort zu findenden Drop von ca. 80 Zentimeter Höhe runter.

nun gib ihm doch etwas von dem Zeug aus der Flasche,
damit er genauso groß und stark wird wie du

Danach kreuzten wir 3 mal den Schaagbach (die 1. Querung übrigens über die neue Brücke), nahmen einen Trail in Raky's Reich und erreichten kurze Zeit später einen im Klinkumer Wäldchen. Kurz vor Wegberg wichen wir vom geplanten Track ab, weil Jochen uns "seinen" Trail zeigen wollte. Danach nutzten wir die Tatsache, dass wir kurz vor Merbeck waren, damit Jochen bei sich zu Hause zum einen sein Bike (Achter im Hinterrad) und Schuhe (Sohle hing nur noch am seidenen Faden) wechseln konnte und uns zum anderen sein Haus und Garten, seine Familie und seinen Porsche aus dem Baujahr 1961 vorstellen konnte. Danach ging's weiter über einige Landwehre, am Haardter Wald(rand) vorbei bis hinters JHQ. Dort konnte ich Jochen doch tatsächlich einen neuen Trail zeigen.
voller Einsatz in der Rinne

Den Rest ab Wegberg-Beeck rollten wir dann meist über schmale Sträßchen bis zur Halde. Zum würdigen Abschluß der heutigen Runde  suchten wir uns dann noch die Abfahrt durch die Rinne aus. Obwohl Jochen meist ein Tempo knapp oberhalb meiner Wohlfühlschwelle anschlug, hat es Spaß gemacht.

Sonntag, 15. Juli 2012

Im Matsch spielen und dabei das Spielzimmer aufräumen

Roxy ist es auch zu naß
der fette Baron guckt auf die Halde
sauberer Schnitt
Als ich heute morgen wach wurde, hörte ich die Regentropfen ans Fenster klopfen. "Mist", dachte ich "schon wieder ein Sonntag ohne biken." Schnell ein Blick aufs Regenradar. Sah doch gar nicht so schlecht aus. In Kürze wird es aufhören zu regnen. Die Trails dürften aber ganz schön verschlammt sein. Egal, ich musste raus. Um 8.00 Uhr begann es abzutrocknen. Regenjacke, wasserdichte Handschuhe und wasserdichte Strümpfe an und den fetten Baron mit den dicken Stollen auf der breiten Felge am Vorderrad montiert und mit 1,6 bar aufgepumpt (ja, das geht mit einer breiten Felge) und los ging's Richtung Halde Ratheim. Vorher noch schnell meine Klappsäge eingepackt, denn mir waren beim letzten Mal 2 Hindernisse aufgefallen, die mir nicht gefielen. Das dicke querliegenden und etwas zu hoch zum Vorderrad lupfen umgefallene Bäumchen habe ich mir direkt zu Anfang vorgenommen. Danach war zunächst mal der Weg frei und ich machte mich an den ersten Aufstieg. Als erstes stand der äusserst steile versteckte
die Halde klebte
Spark im Regenwald
Downhill auf dem Plan. Danach wieder rauf, um die Rinne runterzubrettern. Am Fuß der Halde rechts am Ende der Rinne war mir ein abgebrochener Ast aufgefallen, der in Kopfhöhe einen kleinen kniffligen Downhill versperrte. Auch den habe ich von seinem Baum befreit. Dann aufgemacht zum Downhill an der Kiesgrube vorbei Richtung Altmyhl und durch den Regenwald mit seinen vielen Farnen zum dritten Mal wieder rauf. Die rasende Abfahrt von der Halde habe ich schnurstracks mit den Trails im Wäldchen an den Hundeplätzen fortgesetzt. Dreckig, verschwitzt, stinkend (sagte jedenfalls meine Frau) und voll mit Endorphinen bin ich wieder zu Hause angekommen. Was können 27 Kilometer (mit An- und Abfahrt) und 3 Stunden an der frischen Luft doch glücklich machen!

Reinhard

Sonntag, 1. Juli 2012

2 Halden - und auch noch ein bißchen was dazwischen

Joe war der Meinung, sich bei seiner letzten Ardennen-Herausforderung neben seinem aufgeschlitzten X-King auch noch eines seiner XTR-Laufräder beschädigt zu haben. Deswegen hatten wir für heute vereinbart, dass Manuel und Joe sich bei mir trafen und Manuel sich das dann mal ansieht. Nach der Reparatur wollten wir dann eine gemeinsame Runde fahren. Joe war um 6.30 Uhr zu Hause in Overhetfeld los und pünktlich kurz vor acht da, wo Manuel uch ich auf ihn warteten. Die Reparatur war schnell erledigt und so konnten wir nach kurzer Zeit auf unsere Tour Richtung Südwest gehen. Markus und Loisl hatten sich kurzfristig entschlossen uns zu begleiten.
Richtung Südwest hieß diesmal, wie so oft, zuerst mal über Tripsrath bis Geilenkirchen und dann Übach-Palenberg. In Zweibrüggen bogen wir links ab, weil ich am Ortsrand von Ü-P vor kurzem einen schönen, aber leider zu kurzen Downhill entdeckt hatte, den ich den Jungs zeigen wollte. Weiter ging es zur Haldenerkundung. Sehr schöne Trails hatten Mountainbiker dort gebaut. Den Drop hat sich aber keiner von uns runtergetraut. Richtung Hofstadt gibt es auch noch den einen oder anderen Trail, den wir natürlich nicht ausließen, bevor wir die Halde Merkstein erreichten. Ganz hoch sind wir dort nicht, weil die im letzten Teil wirklich sausteil ist. Dafür gibt es dort einen schönen Bretterweg. Am Fuß der Halde angekommen führte ein flowiger Singletrail dann wieder Richtung Merkstein. Weil Joe um 13.00 Uhr wieder zu Hause sein wollte, haben wir uns and dieser Stelle wieder Richtung Hofstadt orientiert, einige bekannte Trails mitgenommen und zum Schluß an der Wurm vorbei wieder Richtung Heimat geflogen. Und geflogen ist an dieser Stelle so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Weil der Wind aus Südwest kam, blies er auf dem Rückweg von hinten. So haben wir einen schönen 5er-Zug gebildet und uns jeweils in den Windschatten genommen. Der Tacho zeigte nur selten weniger als 30 km/h. Es hat richtig Spaß gemacht. Reinhard