Sonntag, 21. Juli 2013

Das alte Landwehr an der neuen B221

Heute war ich mal wieder alleine unterwegs und das hat seinen Grund. Mich hat leider seit ca. 1 Jahr eine seltene Krankhei mit kurzen heftigsten Schmerzattacken erwischt. Dagegen nehme ich Medikamente. Die Schmerzen sind jetzt weitgehend weg. Leider haben die Tabletten, wie fast alle Medikamente, Nebenwirkungen. So bin ich morgens mal mehr und mal weniger zurechnungsfähig und auch mal mehr oder weniger leistungsfähig. Weil ich so möglichst keine Termine zusagen und auch niemand zumuten möchte, auf mich Rücksicht zu nehmen, fahre ich eben alleine. 


So, jetzt aber genug gejammert. Ihr möchtet sicherlich wissen, was es mit dem komischen Titel dieses Beitrags auf sich hat.,
Heute morgen tendierte meine Zurechnungsfähigkeit eher zum Plus. Also schnell Klamotten an und aufs Bike. Ich war lange nicht mehr das Landwehr von Arsbeck Richtung Niederkrüchten gefahren. Mal sehen, wie es dort aussah. 
Zuerst mal den schönen Trail am Ufer der Rur vorbei

Bei Tante Lucie in den Wassenberger Wald abgebogen

Durch den Wildenrather Wald über die inzwischen wohlbekannte Brücke

Natürlich den genialen Schaagbachtrail mit dem Bretterabschnitt nicht ausgelassen

An Raky's Schlößchen nach links in den Trail entlang der Bahnstrecke eingebogen

Und jetzt stand ich vor dem Trail entlang des Zauns. Upps, lieber nicht links abbiegen. "Vorsicht Schußwaffengebrauch". Das wär's dann gewesen. Die ersten 10 Meter waren ziemlich verbrennesselt. Egal, Augen zu und durch. Danach wird es besser.

Wo ist denn die B221 geblieben, die wir an dieser Stelle sonst gequert haben?

Naja, zumindest die Landwehr habe ich wiedergefunden. Wenn sie auch an dieser Stelle nur nebenan zu befahren ist.

Da ist die B221 ja. Und das Beste, sie haben an die Biker gedacht und extra einen kleinen Tunnel gebaut.

Hinter dem Tunnel rechts. Wo geht es denn jetzt weiter? Aha, da hat eine hilfreiche Hand markiert, wo es links durch die Büsche geht.

Und da ist die Landwehr, auf deren Krone es die nächsten Meter weitergeht.

Jetzt ist zuerst mal Schluß mit lustig. Waldautobahnen  sind angesagt. Ich kenn mich überhaupt nicht mehr aus.
Jetzt weiß ich es wieder. Am Ende der Straße nach dem Bahnübergang liegt Bischofshütte.

an der Siemens-Teststrecke vorbei kann ich schon langsam Heimatluft schnuppern



Da ist ja schon die Halde in Sicht.

Die Trails am Fuß nimm ich natürlich auch noch mit. Soviel dornige Ranken habe ich bis jetzt auf der ganzen Strecke nicht gesehen.

Und zum Schluß noch am Adolfosee vorbei erreiche ich wieder den Startpunkt, die Holzbrücke über die  Rur.


Den Track habe ich bei GPSies abgelegt.

Sonntag, 7. Juli 2013

Blaue Eier und Verhüterli am Radwandertag




Heute sollte die Heimatkunde 6 "Carbonland light" neu eingefahren werden, da einige User berichtet hatten das der ein oder andere Abschnitt nicht mehr fahrbar sei. Das Wetter war perfekt, und so fanden sich 4 Biker bereits um 7:30 an der Rurbrücke am Adolfosee ein. Dieser frühe Start sollte sich später noch bezahlt machen, die Luft war während der gesamten Tour angenehm, und unterwegs hatten wir nur auf den letzten Metern deutlich mehr Gesellschaft auf den Wegen. Mit dabei waren (wieder mal die üblichen Verdächtigen) Joe, Markus, Reinhard und ich. Die Trails waren größten Teils trocken, nur das Gras war noch klitsch nass da aber Reinhard vorne weg fuhr musste natürlich das ein oder andere Schlammloch noch mitgenommen werden. Vor der nächsten Tour muss ich jetzt aber doch Putzen sonst dreht sich bald nix mehr. Was gibts sonst noch zur Tour zu berichten, sie ist wieder komplett fahrbar auch wenns teilweise sehr eng zwischen Brennesseln und Brombeeren durch geht. Wenn man den ein oder anderen Baumstamm übersieht gibt ne kräftigen Schlag von der Sattelnase ins Allerheiligste, was aber auch gerne passiert wenn der ältere Herr sich mitten auf der Treppe nicht mehr ganz sicher ist wie es jetzt weiter geht und erstmal anhält. Ein kurzer Check ob noch alles da ist und einige tiefe Atemzüge später gabs dann nette aufmunternde Worte der Kollegen das das mit dem 2.Kind wohl jetzt schwerer werden würde. Erster Teil der Überschrift damit erklärt. Die Highlights der Tour, der Baaler Wald, der Wald bei Hetzerrath und die Halde waren mal wieder viel zu kurz und wir schon wieder am Ausgangpunkt, am Adolfosee. Wenigstens hat uns Joe dort noch seine neusten Bastelarbeiten präsentiert, er klebt jetzt die alten Verhüterli zusammen und bastelt daraus "unplattbare" ultraleichte (58g) Schläuche. Flicken kann man die natürlich nur mit speziellen Flicken, weshalb für die Heimfahrt ein 26" Latexschlauch ins 29er Radl musste. Biste noch angekommen?










So langsam wirds aber Zeit für Eifel und Ardennen, die Brombeeren werden immer größer und der Sommer hat uns ja endlich gefunden.
War mal wieder ein tolle Tour mit euch, hoffe aber trotzdem das wir mal wieder ne größere Truppe zusammen bekommen.

Manuel

Ergänzung durch Admin: Den überarbeiteten Track könnt ihr euch bei GPSies runterladen.