Samstag, 29. September 2012

Heimatkunde 1 "Rund um die Dalheimer Mühle" aktualisiert

Auch der inzwischern 3 Jahre alte Track der Heimatkunde 1 bedurfte einer Aktualisierung, da der Teil am Rand der Sandgrube nicht mehr fahrbar war, weil dort die Holzerntemaschinen unterwegs waren und der Singletrail Vergangenheit war.
Ich hatte mein Vorhaben für heute angekündigt, blieb aber zunächst allein, weil meine treuen Mitbiker durch verschiedene Umstände verhindert waren. Joe hatte sein neues Bike noch nicht geliefert bekommen, Wilfried eine Einladung zum Segeln und Christoph beim Alpencross einen Unfall und durfte derzeit nicht aufs Bike. Als ich ca. 10 Kilometer unterwegs war, klingelte mein Handy. Manuel: "Bist du schon auf dem Trail?" "Ja, aber erst bei der Anreise." "Ich bin gerade am Lago. Wo treffen wir uns?" Fein, dann war ich ja nicht alleine.
Wir sind dann den kompletten Track nachgefahren und haben geschaut, ob noch alles in Ordnung ist. Außer der Verlegung am Rand der Sandgrube, mussten wir auch noch in der Nähe von Arsbeck feststellen, dass ein kurzer Pfad durch Baumfällarbeiten nicht mehr passierbar war. Die beiden Stellen habe ich geändert. Der neue Track ist ab sofort downloadbar. Ansonsten gab es nur ein paar querliegende Bäume, die zu überklettern waren. Achja, schöne Fliegenpilze haben wir entdeckt.   

Sonntag, 23. September 2012

MTB-Team des SV-Klinkum 24 Stunden in der grünen Hölle

Am 01./02. September fand das diesjährige Radbreitensportfest „Rad am Ring“auf dem Nürburgring statt. Alleine 5186 Teilnehmer traten bei den 24-Stunden-Rennen in die Pedale.

Ein Team von vier Bikern der Radsportabteilung des SV-Klinkum nahmen die Herausforderung an: Team MTB-Wegberg Startnummer 995 > Sven Jacobs, Marco Meulenaers, Peter Böhm und Werner Krüger .
Die Eifel ist immer für Überraschungen gut. Die Anreise fand am Freitag statt. Wir hatten eine Parzelle, die genügend Platz für drei Fahrzeuge und ein Zelt bot.
Das Wetter zeigte sich von seiner schlechten Seite, am späten Abend Regen, Sturm und Kälte (um die 5° gefühlte 0°). Um 22:00 h waren wir in unseren Kleinunterkünften verschwunden.
Am Morgen hatte sich der Regen verzogen und das Thermometer stieg langsam wieder auf Normalwerte. Drei Fahrer des Teams kannten die Strecke noch nicht. Sie wussten nicht, was auf sie zu kam. Am Morgen nach dem Frühstück ging es noch zur Fahrereinweisung und anschließend wurden die Räder vorbereitet.

Ab 12:00 Uhr war es möglich, eine Einführungsrunde zu drehen.
Der Geländeteil der Mountainbikestrecke beginnt nach einem kurzen Anstieg hinter der Boxengasse und führt vom Nürburgring bis zur historischen Nürburg hoch. Dort geht es über einen schmalen, seitlich abfallenden Trail runter. Der Trail ist mit Bremswellen durchsetzt und insbesondere in der Dunkelheit eine Herausforderung. Anschließend folgt eine längere Auffahrt, die in einem Waldstück mündet. Hier folgt der zweite technisch anspruchsvolle Teil. Die erste kurze und knackige mit Wurzeln durchzogene Rampe wird von den meisten Fahrern schiebend genommen. Die folgenden kurzen Links-/Rechtskombinationen erfordern volle Konzentration, um einen Abstieg über den Lenker zu vermeiden. Anschließend geht es wieder Vollgas über Asphaltstücke und eine Wiese auf den Ring. Am Ring angekommen geht es zusammen mit den Rennrädern einen langen Anstieg hoch zur Start-/Zielgeraden. Ein Höhepunkte ist die nach der Geraden folgende Rechtskurve, die mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden kann. Die Gesamtstrecke ist knapp 9 km lang und hat ca. 170 HM.

Pünktlich um 13:20 h folgte nach dem Start der Rennräder der Start der Mountainbiker, die für 24 h die Strecke unter die Räder nehmen sollten. Wir hatten das bewährte Konzept übernommen: bis zur Dunkelheit Wechsel nach 2 Runden, anschließend nach 3 Runden.
Durch diesen Turnus hatten wir in der Nacht auch einige Stunden Nachtruhe. Sven übernahm sogar in der Nacht eine zusätzliche Einheit, da er gerne nachts fahren wollte.
Wir hatten jeweils eine Lenker- und eine Helmlampe. Für ausreichend Beleuchtung war somit gesorgt, zumal einige Abschnitte mit einem schönen Ölkerzenband und Leuchten ausgeleuchtet waren.
Das Fahren beim Sonnenuntergang und Sonnenaufgang in der Eifel waren ein besonderes, unvergessliches Erlebnis. Am Sonntag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, Sonne pur. Hier wurden dann die letzten Kräfte mobilisiert. Ziel war es, soweit wie möglich nach vorn zu kommen. In der Nacht und am Morgen wurden wir noch einige Plätze nach vorn gespült. Die schnellste Runde im Team fräste Sven mit 21:08 in den Asphalt, der noch weitere Runden im 21 Minutenbereich ablieferte.

Das MTB-Team des SV-Klinkum freute sich mit 54 Runden über einen guten 9. Platz (von 28) in der Altersklasse MAS2 und einen guten 25. Platz von 80 gestarteten 4-er Teams. Das Siegerteam kam auf imposante 68 Runden.

Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung in 2013.

Werner Krüger

übrigens der Sieger Einzelfahrer 24 h, ein Tscheche, hat 55 Runden (a 9 km u. ca. 170 HM) alleine abgespulte (eine Runde mehr als wir vier zusammen).

Dienstag, 18. September 2012

Tag 10 Ahrhütte - Rursee

Die Unterkunft in Ahrhütte ist wieder mal super. Das Frühstück wird gleich um 8 getestet. Auch heute beginnt die Tour mit einem Anstieg. Erstmal 10 km hoch nach Blankenheim und danach sacksteil noch weitere 5 nach Blankenheim-Dorf. Ich hoffe von da können wir an der Urft entlang in Richtung Gesund fahren. Ich werden schon nennt schönen Weg finden.
Das Frühstück war Klasse, und Simone hatte das erste Stück Sahnetorte der Tour, Windbeuteltorte von der Lommersdorfer Mühle, sehr lecker.
Und ich soll noch von Simone ergänzen, "ein Riesen Oschi", für gerade mal 2 Euro.



Aus die Maus, den Sprung in den Rursee wie der Stuntzi am Ende der  Tour verkneif ich mir.
Morgen bearbeite ich alle Posts, stell die Bilder in höherer Qualität rein, und dann gibts ne Diashow.

Montag, 17. September 2012

Tag 9 Neuerburg bis Ahrhütte Update

Die Pension heute Nacht war wirklich toll, freundliche Besitzer ein leeres Frühstück und wir haben beide gut geschlafen. Ich bin wirklich das wir gestern die Tour hier beendet haben. Der weitere Weg nach Prüm beginnt mit einer 20 km langen Steigung, einsam und menschenleer. Morgens ist da ok, aber nachmittags ohne einen Schlafplatz und ohne was zu essen .. Ne so wars schon gut.
In Prüm gibt es dann alles, Supermärkte, Menschen und jede Menge Verkehr. Ist wirklich ungewohnt wenn man den ganzen Tag erst 5 Menschen gesehen hat. Später in Dahlem haben wir uns getrennt. Ich bin vorgefahren und hab mich um die Unterkunft in Ahrhütte gekümmert, Simone ist nur bis Blankenheim gefahren wo wir dann was gegessen haben.
Ahrhütte ist wirklich weit weg von allem. Es gibt nur normales Handylnetz, keine Datenverbindung. Es ist absolut still hier, man hört nur die Ahr und es ist richtig dunkel. Es gibt hier keine Strassenbeleuchtung. Wenn der Mond nicht scheint sieht man die Hand vor Augen nicht. Der Schein vom Handydisplay ist über mehrere Meter zu sehen und ich hab noch nie so viele, so helle Sterne am Himmel gesehen. Wirklich eindrucksvoll. Simone Knie ist immer noch nicht besser, aber es scheint auch nicht viel schlimmer zu werden, leider macht mein Freiluft jeden Tag mehr Probleme, hoffentlich hält er noch bis nach Hause.

Sonntag, 16. September 2012

Aktualisierung Regiontrack 13 "Rosenthaler Schweiz"


In den letzten Monaten ist mir einige Male mitgeteilt worden, dass die "Rosenthaler Schweiz" so nicht mehr zu fahren ist, weil der Teil zwischen "Mutprobe 1" und "Mutprobe 2" (die Insider wissen, wo das ist, bzw. besser war) komplett zugewachsen ist. Deshalb hatte ich mir heute eine Aktualisierung vorgenommen. Begleiten wollte mich Wilfried und Joe, der euch bei dieser Gelegenheit sein neues Bike vorstellen wollte. Für die Fachleute unter euch: Carbonfully von Hai mit XTR-Edelteilen, Reynolds Carbonlaufrädern, vorne 160mm, hinten 150mm Federweg,ca. 11 Kilo inklusive Vario-Sattelstütze. Lecker!

Als Joe am Treffpunkt eintraf , hatte er schon relativ wenig Luft im Hinterrad. Also zuerst mal flicken. Aus Gewichtstuningsgründen fährt Joe einen superdünnen, superleichten Ecclipse Schlauch, der aber leider nur bestimmte Flicken akzeptiert, einen Ersatzschlauch hatte er in der Hektik des Aufbruchs vergessen. Also probierte er es mit normalen Flicken. 1 Kilometer weiter stellte sich heraus, dass der Flicken nicht hielt. Wilfried stellt ihm seinen Ersatzschlauch zur Verfügung. Der hielt aber leider auch nicht die Luft und so blieb uns am Ende des Rothenbach-Trail-Anstiegs nur übrig, wieder eine Pause zu machen, damit ich Joe meinen Ersatzschlauch leihen konnte. Der hat aber übrigens dann bis zum Ende gehalten.
Wieder in Rosenthal angekommen konnten wir die Aktualisierung abschließen. Wir haben uns dann entschieden, noch einige Trails in Birgelen und Wassenberg mitzunehmen. Am Birgelener Pützchen trennten sich dann unsere Wege.
Den aktualisierten Track könnt ihr ab sofort runterladen

Tag 8 Der beste Kaffee der Tour

Draußen ists noch nebelig, also haben wir heute was länger und sehr gut gefrühstück. Unser Hotel, der Estricher Hof, ist etwas außerhalb von Trier, und wenn auch nicht so preiswert wie das Food Hotel in Neuwied trotzdem sehr zu empfehlen. Keine aufgesetzt, anerlernte Freundlichkeit wie im NH Bingen sondern echte. Ist halt ein Familienbetrieb, mit guter Küche und wer uns kennt weiß das wir das gut einschätzen können. Das Frühstück war das beste des bisherigen Trips.
Heute gehts die Sauer, die Prüm und die Enz entlang. Mal sehen wie weit wir kommen. Simone Knie ist nicht besser, also starke Steigungen sind nicht drin.
Update: 19:00
Wir sind bis Neuerburg gekommen.Inklusive des Abstechers nach Trier waren es heute auch wieder 80km. Die Strecke war aber wir vom feinsten, genau wie das Wetter. Psychologisch war es heute der schwerste Tag. Uns sind auf der gesamten Strecke vielleicht 10Menschen begegnet, die Orte waren Menschenleben, und erst hier in Neuerburg haben wir was zu essen und eine tolle preiswerte Pension gefunden. Mails sind wir heute keine gefahren, die sind auch wahrscheinlich nicht mehr drin. Nicht nur Simone Knie macht Probleme langsam schwinden doch die Kräfte, bei uns beiden. Naja 864 Hm waren es heute auch ohne Trails. Unterwegs haben wir aber etliche Gegenden gesehen wo man auch mehrere Tage mit dem Bike Spass haben kann. Außerdem ist das Preisniveau hier in der Eifel ein ganz anderes als an Mosel und Rhein. Nur moderne Handynetze kennen die hier nicht, Bilder hab ich zwar gemacht, aber über GPRS dauert das Hochland ewig. Beim nächsten Wlan gibt wieder ne Diashow.

Samstag, 15. September 2012

Tag 7 Die Blogger App Schmidt dauernd ab

Ich hab jetzt schon 3 mal ein Update schreiben wollen aber jedes mal stürzt die ***** App ab. Also neu und in Kurzform.
Beide satt und müde, aber die letzten beiden Tage tolle Strecken gefahren.
Bilder gibt heut keine mehr.

Tag 7 Saarbrücken - Trier

Hab gerade ein Zimmer in Trier gebucht, wo anders war nichts mehr zu bekommen, und auch in Trier war es das letzte bezahlbaren Zimmer. Wir sind gerade in Saarburg, also sind es noch ein paar Kilometer. Der Hintern hat übrigens schon seit heute morgen Kirmes.

Freitag, 14. September 2012

Tag 6 Landau - Saarbrücken

Doppelter Ruhetag, also konnten wir ja heute auch ne doppelte Etappe fahren. Ca. 120 km 780 Hm und schon waren wir da. Heute musste auch zum ersten mal Lieferheld herhalten, jetzt nochmal raus und was zum essen suchen ist nicht mehr drin.

In Einöd wollten wir aber auch nicht bleiben.


Donnerstag, 13. September 2012

Tag 5 Weinprobe um halb 11

Da wir heute noch einen weiteren Tag in der Pfalz bleiben, und erst morgen weiterfahren haben wir gerade die Gelegenheit für eine Weinprobe beim Weingut Rothmeier in Mörlheim genutzt. In der Pfalz sagt man vor 12 kein Wein, nach 12 kein Wasser mehr, was wir heute missachtet haben. Der Wein war wieder mal lecker als hat Simone direkt mal das erste Glas ganz ausgetrunken, die  folgenden ebenfalls. Zum Glück wollen wir erst morgen weiterfahren, heute würden die ganzen Schlangenlinien doch ein paar extra Kilometer bedeuten.
Fotos von den beiden Schnapsdrosseln gibts keine, ich leg mich jetzt erst nochmal ne Runde ins Bett. Für später ist aber auch noch ne Flasche Federweiser da, kann man ja nicht verkommen lassen.

Mittwoch, 12. September 2012

Tag 4 Ruhetag und Diashow

Nach den beiden langen Etappen in den letzten zwei Tagen ist heute ein Ruhetag angesagt. Das Wetter ist eh Mist. Dafür gibt heute ein paar mehr Bilder der letzten Tage. Außerdem versuche ich auch ein bischen Ordnung in die Reihenfolge der Bilder zu bringen, und Bilder in höherer Auflösung reinzustellen. Hier gibts erstmal ne Diashow aller Bilder. Am dritten Tag wurden wir die ganze Zeit vom Unwetter gejagt, da haben wir so gut wie nicht angehalten, also auch kaum Fotos.

Diese Meldung stimmt mich gerade nicht sehr zuversichtlich.

Dienstag, 11. September 2012

P-Weg-Marathon


Wir waren auf einer Geburtstagsfeier unserer langjährigen Bekannten in Wickede-Wiehagen eingeladen. Bei einem netten Gespräch an einem Stehtisch stellte sich mein Tischnachbar Thorsten als begeisterter Biker vor. Prima, da hatten sich die Richtigen gefunden. Die nächsten Stunden standen Rahmen, Reifen und Rolle im Mittelpunkt unseres Gespräches. Ja und dann fiel das Zauberwort P-Weg, wovon ich vorher ( schäm ) noch nie etwas gehört hatte.

Wir blieben in der nächsten Zeit locker über email und Telefon in Verbindung und dann kam die Nacht der Anmeldung. Du muss dich kurz nach Mitternacht anmelden sonst sind alle 1000 Startplätze weg. Klar, ich verzichte auf meinen Schlaf um mich für einen MTB-Marathon anzumelden, so ein Quatsch und 1000 Plätze innerhalb weniger Stunden ist doch lachhaft. Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr eingelogt und angemeldet: Tut uns leid alle Startplätze sind weg und Sie stehen auf einer Nachrückliste. Wahnsinn, es stimmte doch und dies machte mich neugierig und ich hoffte auf den ersehnten Nachrückplatz. Einige Wochen später dann die Mail das ich starten konnte. Kohle überwiesen und mit meinem neunen Bikefreund telefoniert das ich mitfahren würde.

Samstag den 08.09.2012 zuerst nochmal nach Wickede zu den Bekannten, dort gegrillt -hmmm lecker- und abends weiter nach Plettenberg ins Hotel Battenfeld
Mein Zimmer
Hotel Battenfeld
in dem sich schon einige P-Wegler einquartiert hatten. Nocht einige Bierchen und nette Gespräche und dann ab ins Bettchen. Am nächsten Morgen ( was für ein wundervoller Morgen ) 

Blick auf den Parkplatz

ruhig gefrühstückt und dann zu Fuss die Startnummer abgeholt. Und hier die erste Überraschung, während in Belgien schon 1 Stunde vor dem Start kein Parkplatz mehr zu bekommen ist und lange Schlangen an der Startnummernausgabe stehen, keine Hektik, freie Parkplätze, klasse Organisation.
vor der Startausgabe


Mit dem Starterkit zurück zum Hotel und dann wenig später mit dem Radel zum Start gerollt. Noch ein paar Worte mit Thorsten gewechselt und schon ging es auf die Strecke.
Starterkit

Startnummer


Dann mit vielen,vielen Zuschauern raus aus dem Ort in den ersten Anstieg. Nach einer rasanten Abfahrt dann nochmals steil hinauf und überall Menschen die einen anfeuern. Dies gibt es ebenfalls bei den Rennen in den Ardennen kaum, naja die Strecken dort sind auch einsamer.
Start von meiner Warte aus
herrlicher Ausblick
Oben am Berg wurde mit Kuhglocken und einem riesigen aufblasbaren Bären die Bergwertung abgenommen. Und dort auch wieder begeisterte Menschen die auch die hinteren Fahrer - und da bin ich immer - anfeuern. Weiter ging es auf und ab mit solchen herrlichen Ausblicken die ich sehr genossen habe. Die Verpflegungsstellen - es waren glaube ich acht Stück auf der Langstrecke - waren mit unzähligen Freiwilligen besetzt die einem nicht nur Wasser, Iso und Cola reichten, sondern einen auch noch begeistert anfeuern. Wo bekommt man soviele freiwillige Helfer her, unglaublich.

und noch einer
Dann noch eine Fahrt nach ca. 35 km über eine aufgebaute "Bühne" mit Ansage der Fahrer und Volksfeststimmung. Sowas habe ich noch nie erlebt. Und überall an der Strecke, selbst im Wald an steilen Anstiegen Zuschauer mit LaOla-Wellen Hupen, Fanfaren und was weiß ich noch alles . Auch die Anzahl der Feuerwehrautos war beeindruckend und auch die Männer vor den Fahrzeugen hatten ihren Spass. Bei der Vorbeifahrt an einem Garten wurde mir doch tatsächlich eine Grillwurst angeboten, die ich aber dankend abgelehnt habe.
Da ich immer am Ende des Feldes unterwegs bin, habe ich kaum andere Biker auf der Strecke gesehen, Hier mal einer vor mir, den ich dann irgendwann überholt habe.
gleich hab ich dich

Ab Kilometer 50 dann die ersten Krämpfe, ja obwohl der optimalen Verpflegung hatte ich viel zu wenig getrunken. Ab da war es eine echte Quälerei, immer wieder runter vom Rad einige Meter geschoben, wieder rauf, der nächste Krampf und wieder laufen, echt ätzend. Dann zum Abschluss noch ein schöner Singletrail runter nach Plattenberg um nach 6 Stunden und 22 Minuten in einer unvergesslichen Durchfahrt durch den Ort die Ziellinie zu überqueren. Medaille, Finisher-T-Shirt und ein kaltes Krombacher kamen dann noch oben drauf !

Fazit: Ein Vergleich fällt mir schwer, weil die Bike-Reviere nicht vergleichbar sind. Fahrtechnisch nicht annähernd so anspruchsvoll wie die Ardennen, fast ausschließlich Waldautobahnen und auch viel Asphalt. Aber auf der anderen Seite so viielllleee begeisterte Zuschauer, tolle familiäre Atmosphäre, perfekte Oganisation.

Ich freu mich jetzt schon auf den P-Weg 2013 !!

Joe ( Johannes ) Smets


Tag 3 Unwetter im Pfälzer Wald

Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböhen von 70 km/h alles wie gemeldet
Nachdem wir auf dem Weg nach Kaiserslautern etwas Hilfe hatten, wollten wir wenigstens den Pfälzer Wald aus eigener Kraft durchqueren.  Kurz vor Neidenfels hat uns das Unwetter dann doch noch eingeholt. Die nächste halbe Stunde haben wir dann unter einer zügigen Brücke verbracht.




Hier sind wir am Bahnhof von Neidenfels um zum zweiten mal für heute abzukürzen. Im Hintergrund sieht man schön wie die Feuchtigkeit in die Täler fällt. Die letzten paar Kilometer hatten wir dann wieder Unterstützung von der DB. Vielleicht sollte ich den Titel in Weicheitour ändern.




Tag 3 Bingen bis Neustadt

Die Sauna gestern Abend war richtig gut, trotzdem merken die Beine den gestrigen Tag. Unser Hotel ist gut, kostet aber auch fast das doppelte wie im Gästehaus am Foodhotel in Neuwied. Auch was die Freundlichkeit des Personals angeht war Neuwied echt um Klassen besser . Und nebenbei, wir sind heute in nem 4Sterne Haus.
Der Weg gestern war echt lang, und nach allem was ich über die Orte Boppard, St. Goar usw gehört habe war ich etwas enttäuscht. Ein paar Kilometer hinter Koblenz wird der Radweg zur Qual. An der Bundesstraße entlang, in der prallen Sonne an einem betonierten Ufer. Boppard ist dreckig,schmuddelig und gefährlich. Bei der kurzen Ortsdurchfahrt hatte ich mehrere fast Zusammenstöße. Außerdem habe ich so viele Radfahrer Verbots Schilder auch noch nicht gesehen. Also am besten ab Koblenz am Ostufer weiterfahren.

Blick morgens aus dem Fenster
Die Wettervorhersage sah ja nicht so rosig aus für heute, und ein Blick aus dem Fester bestätigte dies.












Manuel und Simone an der Nahemündung
Aber es hilft ja nix, weiter geht. Danke nochmal an den netten Holländer fürs fotographieren, so mussten wir nicht die Hundetoilette als Ablage nutzten.









doch zu warm





Nachher wurde es dann doch recht warm. Hier hatte wir echt noch Hoffnung schneller als das Unwetter hinter uns zu sein. Es ging fast kein Wind, ..








.. aber
Update 12 Uhr.

Eine Unwetterwarnung mit Starkregen, Hagel und Gewitter hat unsere Planung für heute gerade etwas geändert.
Anstatt uns unter zu stellen sitzen wir gerade im Zug und kürzen etwas ab. Heute morgen sah es noch recht schon aus.

Mit dem Zug sind wir dann bis Kaiserslautern gefahren, und haben den tollen Alsenzradweg neben uns gesehen. Das Wetter war im Vergleich mit dem ersten Unwetter, (bei Bad Kreutznach) und mit dem was noch kommen sollte super. Rückblickend hätte man hier doch noch schön fahren können.

Montag, 10. September 2012

Tag 2 Neuwied bis Bingen (Update)

Hier sieht man Simones Rucksack noch besser
Uphill bei Koblenz
Frühstück war Super und das Foodhotel ist sehr zu empfehlen. Im angeschlossenen Gästehaus sind die Zimmer zwar wie im Studentenheim, aber man hat 4 Sterne Service, Frühstück und eine super Lage. Ruhig, kühl und zentral. Außerdem hat Neuwied eine Rheinbrücke, wir haben heute also die Wahl auf welcher Seite es weiter geht. Da Simone Knie gestern schon große Probleme gemacht hat nehmen wir wahrscheinlich das Westufer und den Radweg. In Koblenz lass ich bei Canyon dann auch den Druck in Dämpfer und Gabel erhöhen, aber wegen dem Rucksack nicht wegen dem Frühstück.













hier beginnt eine schnelle Abfahrt nach Rhens

Dazwischen wars zu flowig oder zu steil zum Anhalten. Eine tolle Region zum biken!















langsam geht die Kraft und das Tageslicht aus




















... 20:30 Uhr
Geduscht, gegessen und jetzt in die Sauna. Heute wars ne mächtige Schinderei. Wir sind heute Abend beide in nen heftigen Unterzucker geraten, und kämpfen gerade mit dem Laktat im Blut.
Wir sind übrigens hier ...







Am Ende waren es am zweiten Tag 97 km (und die 3 um den 100er voll zu machen waren nicht mehr drin) mit 550 Hm. Außer bei Koblenz sind wir aber nie vom Rheinradweg abgewichen. Bestimmt 100 Hm mussten die Bikes getragen werden.

Sonntag, 9. September 2012

Qualität kommt von quälen Tag 1


Abfahrt auf dem Rheinsteig
Wir sind unterwegs.
Am Rhein entlang ging es heute Richtung Süden. Bilder von der Tour gibt es nur wenn ich WLAN habe. Auf dem Rheinsteig sind wir heute ca 10km und 400hm gefahren, den Rest des Weges haben wir auf Radwegen zurückgelegt. Jetzt zum wichtigsten,
wir sind aktuell bei N50.25.592 E007.27.817 mal sehen wer die Unterkunft herausfindet. Der Name passt jedenfalls für Simone perfekt. Das letzte Zimmer gerade für 25 Euro pP ergattern.
Naja ein Foto gibt doch der Rheinsteig quert diese Felswand übrigens.
Wenig später quert man diese Felswand, wir aber nicht.

Manuel und Simone
Ps. Simone meint gerade das es mehr als 10km auf dem Rheinsteig waren, gefühlt auf jeden Fall. 8,5kg im Kreuz ziehen schon mächtig.
Ankunft am food Hotel




Zu Besuch beim Indemann



Heute habe ich keinen gefunden, der mit mir biken wollte. Ist aber auch klar. Christoph und noch ein paar andere sind auf Alpencross, Manuel und Simone haben sich gestern zu einer Mehrtagestour Richtung Freiburg aufgemacht und die anderen waren aus verschiedenen Gründen nicht abkömmlich.

So konnte ich heute bei dem fantastischen Wetter, ehe es zu heiß wurde, schon früh starten, um eine Lücke in meiner Planung für dieses Jahr zu schließen. Ich hatte mir vorgenommen, den Indemann zu besuchen.
An der Rur vorbei, danach am Ufer des Barmer Sees und dann wieder an der Rur vorbei erreichte ich Jülich und fuhr weiter bis Kirchberg. Von dort aus orientierte ich mich durch das rekultivierte Braunkohleabbaugebiet an der Inde. Das hat RWE richtig schön angelegt und die Vegetation hat sich wieder entwickelt. Damit machen auch die kilometerlangen Singletrails am Ufer der Inde wieder jede Menge Spaß (das haben sie aber auch schon vor 2 Jahren  bei den WIR-Touren gemacht).

In Inden habe ich dann gerne die paar Höhenmeter gemacht, um mir den Indemann (übrigens eine riesige Aussichtsplattform) mal von nahem anzusehen. Den Rückweg hatte ich eigentlich am Kraftwerk Weisweiler und dem Blausteinsee vorbei geplant. Leider ist mir etwas die Zeit ausgegangen und so bitte ich mit Rückenwind den Radweg an der Straße vorbei Richtung Aldenhoven geflogen. Von dort aus dann die bekannten ruhigen Wege Richtung Heimat. Nach gut 80 Kilometern und 4 Stunden Fahrzeit bin ich dann völlig entspannt wieder zu Hause angekommen. Den Track gibt es heute nicht, weil der Rückweg (zumindest zwischen Weisweiler und Aldenhoven) nicht der Veröffentlichung wert ist.

Sonntag, 2. September 2012

CTF Swalmen 2012

Jetzt sollte ich anfangen mit war schön, aber wie jedes Jahr die zumindest annähernd gleiche Strecke. Aber weit gefehlt, viel Neues, sehr schöne Strecke sollten wir mal ohne Tempodiktat nachfahren.
So sah es dann bei der Anmeldung um 8:00 Uhr aus, aber als ich mich eingeschrieben habe kamen dann doch einige Fahrer an. Ich hatte mir ja 2,5 Stunden persönliches Vollgas vorgenommen und dies habe ich auch mehr als erfüllt ( man bin ich fertig ). Auf der Strecke kam von hinten wenig aber nach vorne war es auch schwer. Dann hatte ich kurz vor der Verpflegung ( diesmal am Ende des Golfplatzes ) nach fast genau der Hälfte der Strecke ( auch wieder eine Verbesserung ) zwei Niederländer ( die Beiden auf dem Bild an der Verpflegung )
die fast genau mein Tempo fuhren. Wir haben uns dann die letzten 26 km wechselnd die Kante gegeben und den einen oder anderen Scherz gemacht. Ja und nach exakt 2 Std. 37 Minuten war der Spass vorbei, so das ich mein Versprechen um 11:30 Uhr zu Hause zu sein, locker einhalten konnte. Hat sich echt gelohnt, da haben die Jungs an der Streckenführung mächtig gebastelt und einen schönen Kurs zusammengestellt. Track gibt es im Forum, weiß nicht wie ich den hierhin bekomme. (Habe ich für dich gemacht, siehe unten ;-) ) Joe