Sonntag, 24. Juni 2012

Simones Geburtstagstour (oder auch Wurmtal-Top-Trails)

Heute (23.06.) war Simones Geburtstag, und wer sie kennt, weiß das es jetzt nicht sarkastisch gemeint ist wenn ich hier schreibe, dass das erste Geschenk heute war, das ich biken gegangen bin, und sie in Ruhe die Küche für sich hatte. (deshalb der Titel)
In den vergangegen Wochen bin ich auf dem Rückweg von Aachen immer mal wieder Trails gefahren die ich bisher noch nicht kannte, dabei habe ich auch den ein oder anderen interessanten Teil entdeckt. Ergänzt mit der Anfahrt von der MMM2012 und möglichst vielen Downhills die wir auf anderen Touren schon gefahren sind, ist für mich eine Wurmtal-Top-Trails Tour daraus geworden. Auf nur 49km werden 950Hm nach bereits geglättetem Höhenprofil erreicht. Aufgrund von ein paar Problemen mit der Forstbehörde in der vergangenen Zeit muss ich allerdings eine Stelle aus dem Track herausschneiden. Wer möchte darf aber an dieser Stelle gerne selbst auf Trailsuche gehen. So jetzt noch kurz zur eigentlichen Tour.

Ich hatte die Tour in unserem internen Forum angekündigt und versucht durch eine flexible Startzeit und etwas weniger Kilometern ein paar mehr Mitfahrer zu gewinnen. Da es bei Werner, Reinhard und mir geblieben ist ging es um 8:30 Uhr auf die Strecke. Die Anfahrt habe ich gleich zur MMM2012 gewählt, da eine solche Tour die meisten eh abschreckt, und die Anfahrt so für die meisten doch neu war. Sobald wir im Wurmtal angekommen waren gab es aber die erste Änderung (die ich leider wie oben geschrieben rausschneiden musste). Ich habe den Teil letztes Jahr und diesen Winter ein paar mal erkundet, und konnte Werner und Reinhard hier was neues zeigen. (Was in dem doch recht engen Wurmtal nicht so leicht ist)

Danach ging es weiter auf bekannten Pfaden, und die ersten 400Hm wurden doch mit recht steilen, schmalen Anstiegen erkämpft. Am Teuterhof kreuzt sich der Track, was wir normalerweise ja immer versuchen zu vermeiden, da ich aber einen bestimmten Bereich aus der anderen Richtung anfahren wollte war es nicht anders möglich. Beim nachfahren bitte darauf achten, wobei den später folgenden Downhill wieder zum Teuterhof runter kommt man eh nicht hoch. Teilweise war ich auf der Tour selber verwundert wie kurz manche Downhills doch waren. Bergauf empfindet man es doch als viel länger. Der Umkehrpunkt der Tour lag in der Nähe der Punkte 9 im Radwegenetz, wo wir auf die andere Seite der Wurm wechselten,und wieder hoch. Leider schiebend für Reinhard und mich, aber der Weg macht bergab bestimmt auch eine Menge Spass, ich kannte ihn selber noch nicht. Oben angekomme nahmen wir ein normalerweise flowigen  Trail runter zu einer kleinen Hütte. Leider wurde hier vor kurzem mit schwerem Geräat gearbeitet, wodurch der obere Teil nicht mehr ganz so schön war. Kurze Zeit später folgte eine weiter Stelle die weder Werner noch Reinhard kannten, in der Zufahrt noch sehr schmal taten sich auf einmal mehrere Lines auf, die mit einem steilen Downhill direkt am Wanderparkplatz Teuterhof endeten. Die hier gelegene Kalkhalde haben wir diesmal nicht besucht. Bei der aktuellen Wetterlage ist es dort oben so glatt wie auf Schmierseife. Statt dessen sind wir die Treppen hoch auf den alten Bahndamm, hier gibt es links des Weges einige interessante schmale Wurzeltrail. Ich wollte dann weiter zur schwarzen Halde, aber mit einer Anfahrt von oben. Hier gibt es so viele verschiedene Wege auf denen man Abfahren kann das es sich sogar lohnt nochmal hoch zu
schieben (nicht wahr Reinhard). Die Abfahrten sind von recht steil bis wirklich richtig steil, teilweise in Rinnen, mit Wurzeln, also alles was das Bikerherz begehrt. Als letze Highlights folgten noch der Downhill vorbei an den Sportplätzen Bardenberg, und der Downhill an Burg Wilhelmstein, beide bereits bekannt, aber trotzdem schön. Ein letztes mal noch hoch nach Kuckum/Pley um dann die rasante Abfahrt runter in Richtung Kläranlage Siepenbusch zu nehmen. Der Rückweg zu Parkplatz wurde dann gemütlich an Wurm entlang bis Rimburg absolviert, wo dann die lezten 50Hm hoch zum Parkplatz auf uns warteten.

Für alle die mit Spätfolgen des Deutschlandspiels vom Vorabend noch im Bett lagen, ihr habt was verpasst. Nachdem ich die letzen Wochenenden ausgefallen bin weil ich arbeiten musste hat die Tour mal wieder richtig gut getan.
Danke!

Manuel

Hier gibts den Track, und hier die Bilder

Sonntag, 17. Juni 2012

Opa und Oma

Ihr kennt die Pärchen auf dem Radel, wo der Opa immer 20m bis 100m vor Oma fährt.Heute war ich, war auch nicht anders zu erwarten, die Oma. Werner ist noch besser geworden, sowohl im Uphill als auch im Downhill. Er hat das Niveau von Thomas besten Zeiten übertroffen. Er hat diese Woche jeden Tag trainiert und hatte vor dem heutigen Tag in dieser Woche schon 300 km in den Beinen. So war es für Ihn heute eine Kaffeefahrt und für mich 6 Stunden Vollgas. Hat trotzdem viel Spass gemacht, war sowohl technisch anspruchsvoll als auch konditionell fordernd. Highlights waren heute die Trails Meroder Wald, die Auffahrt am Rande der Talsperre in Obermaubach hoch nach Nideggen, die knifflige Abfahrt von dort und die sehr schwierige Auffahrt nach Simonskall ( ich hab große Stücke geschoben, Werner ist alles gefahren ). Achso, Pause haben wir keine gemacht, da uns die Zeit ausging weil wir beide um spätestens 16:00 Uhr wieder bei unseren Lieben sein wollten. Auch aus Zeitmangel haben wir dann zuletzt rausgekürzt und die letzten 6 Kilometer auf Asphalt im Stil von einem Teamzeitfahren in 10 Minuten absolviert. Am Ende waren es ca. 86 km und ca. 1900 hm, der Track wird von Werner geliefert als auch die Bilder. Joe

Donnerstag, 7. Juni 2012

Downhill-Training mit Sebastian

Joe hatte unseren besten Bergrunter-Künstler Sebastian überreden können, uns mal einen Teil seiner Künste zu zeigen und bestenfalls zumindest zu versuchen, uns etwas davon beizubringen. Heute war dann der Tag der Wahrheit. Sebastian hatte sich als Revier das Gebiet rechts vom Weissen Stein ausgesucht. Dort gibt es ein Labyrinth von Trails und vor allem viele, wenn auch kurze Abfahrten. Knifflige, welche mit Spitzkehren, welche mit Stufen, welche mit Drops, einfach nur flowige, steile und auch einige wenige mit direkter Falllinie. Allen gemein ist eigentlich, dass meistens Sand mit im Spiel ist. Also wehtun beim Hinfallen konnte man sich eigentlich nicht. Nach 4 Stunden hatte er es tatsächlich geschafft, dem einen etwas mehr und dem anderen etwas weniger beizubringen. Fazit für mich persönlich: Am Beginn der Lektion hätte ich mir nicht vorstellen können, das zu schaffen, was ich am Ende tatsächlich gefahren bin. Vielen Dank Sebastian und es hat mir einen Riesenspaß gemacht. Gerne wieder. Ich hoffe, die anderen Teilnehmer werden ihr persönliches Fazit in einem Kommentar ziehen. Wir haben heute mit 2 Kameras ganz ganz viele tolle Bilder machen können. Joe hatte die "schnelle Serie" für sich entdeckt. Da ich mich innerhalb der Serie nicht für 1 oder 2 Fotos entscheiden konnte, habe ich einfach alle nicht verwackelten 330 Bilder hochgeladen.

Samstag, 2. Juni 2012

Frischer Stoff für einen Trailsüchtigen


Manche werden ja kaum glauben wollen, dass es jemand gelingt, mir in unserer Region noch neue Trails zu zeigen. Joe hat das aber heute geschafft.
Wir beide trafen uns an der Dalheimer Mühle. An Sechseichen ging es dann links ab. Irgendwann, kurz bevor wir auf die Straße nach Oberkrüchten trafen, bogen wir dann rechts ab. Manchmal war der Pfad dort nur noch zu erahnen. Hinter Gut Meinfeld dirigierte Joe mich dann ein kleines Stück durch die Brennessel und auf Pfade die manchmal gar nicht mehr als solche zu erkennen waren, so wenig wurden sie begangen oder befahren. Trotzdem blieben sie weitgehend fahrbar.
Danach fuhren wir Richtung Elmpter Flugplatz. Ich wäre an der Ecke der Einzäunung links ab gefahren, aber Joe zeigte mir, dass es einen schönen Pfad am Rand der Einzäunung gibt. Weitere neue Pfade zeigt er mir, nachdem wir die Autobahn gekreuzt hatten. Schließlich erreichten wir den Venekotensee, wo Joe mich darauf hinwies, dass dort bei schönem Wetter Dutzende Wasserschildkröten an einem kleinen Tümpel auf einem Baustamm beim Sonnen zu beobachten sind. An diesem frühen Morgen waren aber alle bis auf 2 + einer Ente wohl noch im Bett.
Am Ufer des Venekotensees vorbei steuerten wir dann die Achterbahn an. Leider mussten wir feststellen, dass der letzte Teil durch die Pelletsmafia zerstört wurde. Danach ging es Richtung Venhof und den wunderschönen Sandweg leicht ansteigend hoch bis zum kleinen Parkplatz an der Straße nach Oberkrüchten. Das, was wir an Höhenmetern gewonnen hatten, vernichteten wir dann wieder auf einem kleinen Sandtrail bis zum Parkplatz am Bahnübergang Elfenmeer. Da wir versprochen hatten, zum Mittagessen wieder zu Hause zu sein, trennten sich hier unsere Wege. Ich fuhr Richtung Dremmen und Joe Richtung Overhetfeld.
Insgesamt mal wieder eine tolle Tour, bei der vom Wetter bis zum Begleiter mit seiner strammen Fahrweise alles gepasst hat.
Vielen Dank, Joe, für die Begleitung und dafür, dass du mir deine Heimattrails gezeigt hast.

Den Track könnt ihr euch bei GPSies runterladen: