Sonntag, 20. Mai 2012

Trailerkundung abseits der HK Carbonland

Jetzt gibt es schon zwei Varianten der HK Carbonland, aber wie der heutige Tag gezeigt hat, lohnte es sich trotzdem noch ein bisschen in den heimischen Gebieten auf Trailsuche zu gehen. Man findet immer wieder was Neues, sei es weil man an einer Gabelung anders abbiegt, oder weil ein paar Kiddies Sprungschanzen gigantischer Dimensionen gebaut haben. Für die muss man entweder 15 oder bekloppt sein. Ein bisschen bekloppt sind wir zwar alle, aber dafür hats nicht gereicht. Anschauen, Reifenspuren bewundern und gut. Zu ner richtigen Trailerkundung gehören leider auch immer wieder Passagen die geschoben werden mussten, und an der ein oder anderen Stelle hätte ich meine Axt gut brauchen können, aber nächste Woche ist auch wieder ein Sonntag. Wieder mal ein toller Biketag mit Christoph und Reinhard, bei gutem Wetter und gratis Rheumabehandlung.

Manuel

Der Track ist um einige Verfahrer bereinigt. Trotzdem wieder mal eine ganz andere Zusammenstellung als die bisherigen Carbonland-Runden.

Sonntag, 13. Mai 2012

MMM-light

Die Erfahrungen aus der Original MMM (MTB-Heinsberg-Mega-Miler) als nur wenige Mitfahrer gefunden werden konnten, haben mich dazu gebracht, mal zu überlegen, warum das so war. Ich vermute immer noch, dass die Gründe dafür bei der Streckenlänge von ca. 80 Kilometern und den Höhenmeter mit gut 1.300 lagen.
Deshalb habe ich am Computer mal eine MMM-light konzipiert. Dazu habe ich Teile der Original MMM genommen, die Streckenlänge auf 50 Kilometer gekürzt (vor allem, indem ich das Wurmtal außen vor gelassen habe), die Höhenmeter auf ca. 650 runtergefahren und neue Trails eingebaut. Dazu dann noch den Anstieg aus dem Heuvelland nach Ubachsberg auf mehr Kilometer gestreckt, so dass die Steigungsprozente nicht zweistellig werden.
Heute bin ich die Strecke gefahren. Weil Muttertag ist, wollte ich Mittags wieder zu Hause sein. Deswegen bin ich schon um 7.00 Uhr losgefahren. Das hat wohl alle so erschreckt, dass ich ganz alleine blieb. An  alle Bettlieger: IHR HABT WAS VERPASST !
Zum einen am Anfang 2 Stunden blauen Himmel mit nur ganz, ganz wenigen Wölkchen, wie leer gefegten Trails und vor allem eine äußerst tolle Strecke.
Gestartet bin ich diesmal in Eygelshoven. Das sind nur ca. 5 Autominuten mehr wie der Startort der MMM in der Teverener Heide. Nach ein paar hundert Metern geht es direkt mit jeder Menge Trails los. Die ziehen sich bis Kerkrade. Von dort aus bis zum Schneeberg geht es über ganz, ganz ruhige Nebensträßchen inklusive des Herzogswegs mit seinen absolut tollen Ausblicken auf Aachen.

Den Schneebergtrail habe ich diesmal verlängert bis kurz vor Vijlen. Ein Traum! Immer leicht abfallend und absolut flowig. Nach Vijlen hoch heisst es dann wieder ein paar Höhenmeter zu sammeln bis ich schließlich wieder auf den Kieselbrocken-Downhill mit der Bachdurchfahrt am Ende gestoßen bin. Von dort dann nach 1-2 kurzen Anstiegen den Hohlweg-Downhill nach Wahlwiller runter.  Kurz hinter Wittem beginnt dann der lange Anstieg nach Eyserheide. Es ist tatsächlich so, dass der Anstieg nur kurz vor Beginn des Waldes mal etwas steiler wird. Ansonsten sehr angenehm zu fahren. Allerdings endet der Anstieg erst am Waldausgang. Von dort aus dann rüber nach Übachsberg zum tollen Downhill am Waldesrand. Von dort aus über ein Stück der neuen Route 4 vom MTB-Club Discovery bis kurz vor Snowworld und weiter über weitgehend unbekannte Trails wieder nach Eygelshoven. Die letzten knapp 2 Kilometer könnt ihr dann zum Ziel auf Straßen runterrollen lassen.
DerTrack beinhaltet auch das eine oder andere mal Stücke, die anscheinend nur für Wanderer freigegeben sind. Da heisst es ca. 10x das Bike über Drehkreuze zu heben. Außerdem tauchen dadurch auch Pfade auf, die nicht ganz optimal zu befahren sind. Aber das schreckt uns Mountainbiker ja nicht. Die ganz groben Verfahrer habe ich übrigens rausgenommen
Ich kann euch nur dringend raten: Lasst euch dieses Erlebnis nicht entgehen und fahrt die Strecke nach. Ich verspreche euch, danach werdet ihr auch vom Heuvelland-Virus infiziert sein.
Alle Bilder könnt ihr euch bei Klick auf diesen Link ansehen.

Sonntag, 6. Mai 2012

X10 mappen und Simone aufgabeln

Der X10 ist ein Weitwanderweg des Vereins Niederrhein. Diese Wanderwege sind mit einem X in weißer Farbe gekennzeichnet. Der X10 führt von Wassenberg bis Krefeld.
vor dem Eintrag
Ich hatte festgestellt, dass dieser Wanderweg in Openstreetmap nur in wenigen Teilbereichen erfasst war. Das kann man sich in Lonvia's Weltwanderkarte online ansehen.


nach den Eintrag     


Gestern hatte es wie aus Kübeln gegossen, die Trails waren entsprechend schlammig. Da Wanderwege nicht nur über Trails, sondern auch über Schotter- und Asphaltwege führen, bot sich für heute an, mal einen großen Teil des X10 nachzufahren und anschließend in Openstreetmap zu erfassen. Geplant hatte ich bis Dülken. Dort wohnt Simone und sie nahm natürlich sofort mein Angebot an, sich vor ihrer Haustür abholen zu lassen und einen Teil des Rückwegs zusammen zu fahren. Der einzige, der mich bei den schlechten Wettervorhersagen von Ratheim aus begleiten wollte, war Robert. Übrigens stellte sich im Lauf der Tour heraus, dass die vorhergesagten Regenmengen die tatsächlichen ziemlich unterschritten. Am Ende der Tour sind wir noch ziemlich naß geworden. Zum Schluß noch etwas Erfreuliches: Der Landwehr bei Leloh ist wieder weitgehend fahrbar. Voriges Jahr war das nach Baumfällarbeiten zeitweise nicht mehr möglich.
Insgesamt waren es für mich knapp 80 Kilometer. Die fehlenden Höhenmeter (ca. 300) haben wir heute durch Schlamm ersetzt. Trotzdem hat es mir mal wieder Spaß gemacht. Wer den Track nachfahren möchte, kann ihn sich bei GPSies runterladen.

Dienstag, 1. Mai 2012

GA-Runde zur Brunssumer Heide

Nachdem wir vorgestern die schwere MMM (MTB-Heinsberg-Mega-Miler) "Wurmtal & Heuvelland" gefahren sind, stand heute "Beine locker fahren" auf dem Programm. Und das kann ich alleine am besten. Über Gangelt und an Schinveld vorbei erreichte ich die Brunssumer Heide. Da heute frischer Spargel mit Petersilienkartoffeln und Kochschinken, also die klassische Variante auf unserer Speisekarte stand, habe ich die Tour dann auf 3 Stunden beschränkt. Gleichzeitig habe ich meinen "alten" leichten DT-Swiss Laufradsatz mit ebenso frischen und neuen Conti X-King wieder montiert. Ich habe das laute Freilaufgeräusch doch ziemlich vermisst (hört selbst beim Klick auf Play):
video
Der Unterschied im Rollwiderstand zu den bisher aufgezogenen Schwalbe Rocket Ron ist m.M. nach spürbar. Kann aber auch daran liegen, dass der X-King hörbar leiser läuft.