Sonntag, 27. November 2011

Wind ersetzt Berge


Heute wehte der Wind ziemlich stark aus Richtung Südwesten und so entschied ich mich für eine Tour bis Schinveld, um dort einige Trails zu erkunden. Wie immer bin ich früh los und wurde mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Auf der Hinfahrt stand auf dem Tacho, wo sonst die 2 vorne ist, meistens die 1 und die zweite Zahl war auch nicht viel höher ;-). Dafür habe ich auf der Rückfahrt kaum treten brauchen. War so etwas wie Moped fahren ;-)
Die Trails waren trocken wie Zunder und unter einer dicken Blätterschicht verborgen, so dass es manchmal schwer fiel, sie zu finden. Auf der Rückfahrt durch den Heringsbos habe ich eine Riegelpause gemacht und dabei einigen der dort frei laufenden Rinder zugesehen. Am Schluß hatten sich gut 40 Kilometer summiert. 

Samstag, 26. November 2011

Kurzbericht CTF Vierlingsbeek

Wollte heute ab Mittag ne Runde drehen und hatte die Toertocht in Vierlingsbeek in die engere Wahl genommen. Dann um 10:00 Uhr klingelt das Telefon, Wilfried fragt ich heute fahren wollte. Habe ihm meine Idee geschildert, Wilfried war einverstanden und hat mich dann abgeholt.

Waren pünktlich um 12:30 Uhr am Start, war für einen Samstag doch einiges los. Unsere Erwartunghaltung war nicht allzu hoch, und so wie die Streckenführung begann wars auch nicht besonders spektakulär. Auch jetzt gab es schon einige schöne Trails, aber auch langweilige Rollpassagen.

Ganz am Anfang, bei der Auffahrt auf eine Holzbrücke, hatte ich gleich mal Bodenkontakt. Eigentlich sollte ich wissen das Holzbrücken meisten glatt sind, ich sag nur Valkenburg. Nix passiert und weiter ging es. Wilfried fand den Spargel ein paar Kilometer weiter so anziehend, dass er sich die Stangen mal von ganz nah angeschaut hat.

Nach ca. 20 km die Verpflegungsstelle. Und was jetzt kam war die Achterbahn hoch 3. Die nächsten 20 Kilometer fast ausschließlich Singletrails vom Feinsten. Es waren tolle Trails immer kurz hoch, teils wurzel durchsetzt, teils sandig, immer schön eng und kurvig, fahrtechnisch nicht immer einfach und anstrengend.

Es war größtenteils eine permanent ausgeschilderte MTB-Strecke.

Fazit: Es war dieses Jahr die beste CTF und ich werde hier nicht zum letzten Mal unterwegs gewesen sein. Dies war auch die Meinung von WIlfried, auch er hat sich in die Strecke verliebt.

Den Track zum Download:
CTF Vierlingsbeek 2011

Joe

Sonntag, 20. November 2011

November-Entspannungs-Tour

Heute eine für dieses Jahr typische November-Tour ins Carbonland gefahren. A...kalt mit 5 Grad, Sonne und Nebelreste in den Niederungen. Dabei ein paar neue Wege und Trails probiert. Ganz ruhige 30 Kilometer. Kam vollkommen entspannt zurück ;-)

Samstag, 19. November 2011

Erkundung Halde Mariadorf

Heute zur Vorbereitung der "Großen Haldentour" die Halde in Mariadorf geprüft. Ich hatte einen Track geplant. Bei der Befahrung musste ich aber  feststellen, dass er andersrum wesentlich (!) mehr Spaß machen wird. So wie ich ihn gefahren bin, waren viele Schiebestücke drin. Andersrum sind das dann natürlich wundervolle Downhills. Immerhin habe ich es fertiggebracht, den Track crossfree hinzubekommen. An- und Abfahrt zur Halde war Grundlagenausdauer. Ich zumindest hatte einen Durchschnittspuls im unteren Bereich. Trotzdem haben die 60 Kilometer viel Spaß gemacht.

Sonntag, 13. November 2011

Treppentrail auf der Sophienhöhe

Manuel und ich habe uns heute morgen zur Sophienhöhe aufgemacht, um zum einen den Flowtrail zu fahren und zum anderen einen Trail zu probieren, den ein Bekannter aus frühen Zeiten mir zukommen gelassen hat. Dieser Trail geht über insgesamt 5  Ebenen nach unten und scheint ein alter Wanderweg zu sein. Auf jeden Fall sind in jeder Ebene noch Stufen aus Bahnschwellen enthalten, mal mehr und mal weniger. Die unteren beiden Ebenen waren für uns mit unseren 100mm-Forken fahrbar, die oberen 3 haben wir nur bedingt probieren können, weil die Trailverhältnisse unter der dicken Blätterschicht undefinierbar waren. Vielleicht mal mit mehr Federweg und bei anderen Bodenverhältnissen.

Kurzbericht CTF Reuver

Wie immer früh raus und mit dem Radel zum Start. Wilfried wollte mich begleiten und war mit dem Auto aus Wassenberg angereist. Punkt 8:30 Uhr ging es auf die Trails, die fast identisch aus dem vorigen Jahr waren. Dann gibt es da einen kleines Wäldchen wo du die wenigen Höhenmeter an einem Hügel von allen Seiten sammeln kannst und genau hier ist es passiert. Im steilsten Anstieg wollte ich aufs größte Ritzel schalten und meine Kette ist übergesprungen. Naja, wie sowas bei vollem Druck auf dem Pedal aussieht könnt ihr euch vorstellen. Die Kette steckte nun zwischen Kassette und Speichen dermaßen fest, dass Wilfried und ich ca. 10 Minuten mit roher Gewalt gebraucht haben um den Schaden zu beheben. Weiter bis zur Verpflegung gab es dann keine Besonderheiten mehr, nur das die Holländer wirklich rücksichtslos fahren. An der Verpflegung haben wir dann noch Robert mit Tochter getroffen und weiter ging es auf der 65 km Strecke Richtung Achterbahn, die aber nicht gefahren wurde. Irgenwie war heute nicht mein Tag und so habe ich mich auf der alten Zollstraße nähe Elmpt von Wilfried verabschiedet und bin zu meinen Lieben. Ab hier hatte Wilfried dann noch ca. 27 km bis zum Ziel. Nach Telefonat befand er den zweiten Teil der Strecke als den schöneren da dieser wohl zum Teil in nähe des Depots durch die Heide führte.

Joe

Hallo Joe,

offenbar haben wir uns mal wieder verpasst.
Am heutigen Morgen sollte es pünktlich gegen 08:00 h
nach Reuver gehen. Wer war nicht da, Sven. Da ich auch erst um nach einer Geburtstagsfeier (nur 3 Fl. Bier getrunken)um 01.00 h ins Bette gekommen bin, war es schon recht früh. Als ich das Tor der Einfahrt öffnete, stand überraschender Weise Marco mit seinem Bike vor dem Tor. Mit Marco war ich zuletzt in Daun unterwegs und hatt seitdem nichts mehr von ihm gehört. Er hatte wohl am späten Abend noch eine von mir nicht gelesene Email geschrieben, dass er dabei ist.
Wir haben dann noch bis 08:10 h vergebens gewartet (wie meine Frau berichtete klingelte Sven um 08:20 h).
Auf dem annähernd kürzesten Weg ging es dann über Tetelrath, Niederkrüchten Born, Brüügen, Depot zur Anmeldung. Dort trafen wir kurz gegen 09:05 h ein.
Von zwei Biker aus dem Klinkumer Kreis wurde ich erwartet. Unsere Getränkemarken habe wir direkt in Kaffee umgesetzt, da nicht geplant war, dort wieder aufzuschlagen.
Zunächst ging es über etliche Trails bis zur Maas und über Beeel nach Swalmen, wo die Verpflegung mit leckeren Waffeln und warmen Tee wartetet (Ankunft gegen 10:30)
Anschließend trennten sich die Wege der beiden Klinkumer, da dort der Abzwei auf die 45 Runde war. Wir wollten jedoch die 60 er Runde fahren. Von dort ging es durch den Wald bei Swalmen über Forstautobahnen zum Elmpter Wald- Dierg. Wald Nähe Venekotensee bis wir wieder an der Grenze in Swalmen auskamen und wieder die Seite wechselten. Hier sollten uns noch einige Trails und Steigungen überraschen. Am weißen Stein , Tor zum Depot angekommen ging es von dort am Bornersee und hariksee, Pannenmühle zurück. Insgesamt waren es dann 105 km bei einer Ankunftzeit um 13:30 h.
Die Strecke war leicht befahrbar und insgesamt ohne besonderen Anspruch, dennoch eine schöne Veranstaltung zum Ausklang.

Nächste Woche in Vlodrop?

Werner

Sonntag, 6. November 2011

Nebelmorgen im Meinweg

Es waren 20 Grad für diesen November-Sonntag vorhergesagt. Als ich aber heute Morgen aus dem Fenster schaute, sah ich ..... nichts. Es war nämlich nebelig. Aber wir kennen das ja, später kommt dann meistens die Sonne raus. Heute aber leider nicht und auch der (mässige) Wind pfiff ziemlich kalt. Der von zwei Stürzen in den vergangenen Tagen lädierte Joe, Dr. J. und ich hatten uns um 9 an der Dalheimer Mühle verabredet. Alle hatten auch den Weg dorthin durch den dichten Nebel gefunden. Wir verabredeten "kein Jagen". Aber wenn drei so ziemlich gleich fitte Biker so geniale Trails wie den Meinweg-Trail aus Richtung Oberkrüchten bis zum Venhof oder die Trails rund um das Elfenmeer fahren, können sie einfach nicht anders. Zwischendurch fanden wir aber immer wieder mal Zeit für ein Pläuschchen oder einen Spruch. Nach 3 Stunden und gut 50 Kilometern war ich wieder zu Hause. Der Nebel war übrigens immer noch nicht ganz verschwunden und Sonne habe ich nicht gesehen.

Dienstag, 1. November 2011

Biketest - Tag 3, Bike Nr. 2

Zu einem weiteren Test auf dem Spark bin ich heute in die Brunssumer Heide gefahren. Dort gibt es (zwischen den beiden Straßen) einen wurzeligen leicht abfallenden Trail, der sich wie eine Schlange windet und dort wollte ich auf diesem speziellen Terrain dem Bike mal so richtig auf den Zahl fühlen.

Erfahrung: Das Spark ist eine Macht auf solchen Trails. Man muß immer wieder bremsen und dann wieder antreten. Da es schön leicht ist, macht das natürlich einen Heidenspaß. Und das Spark ist sehr sehr wendig. Ich könnte mir vorstellen, dass auf diesem Terrain das 29er im Nachteil ist. Außerdem meine ich heute gemerkt zu haben, dass die mittlere Position, also die mit 85mm Dämpfung, sich doch von der komplett offenen unterscheidet. Auch Schotterwege mit Steinen fahren sich mit der halboffenen Stellung angenehmer als komplett blockiert. Nach heutigem Stand wird es also doch voraussichtlich das 26iger Spark mit dem neuen Nude2-Dämpfer.