Donnerstag, 29. September 2011

Northshore Track Parkstad Limburg

Hallo zusammen,

leider bin ich bisher nicht dazu gekommen, deshalb hier nun etwas verspätet eine kurze Anmerkung zum vergangenen Sonntag:

Da der Samstag doch etwas länger war, beschloss ich mich der Sonntagstour des Forums zu enthalten und stattdessen später am "Morgen" mit Mitfahrer Tim die neue Route 4 vom Discovery MTB Club zu testen. Als wir uns von Geilenkirchen aus startend über die MTB Routen 1 und 2 auf den Weg machten, ahnten wir noch nicht, dass uns nachstehende, erfreuliche Überraschung vom Befahren der Route 4 abhalten sollte:

Trails, Sand, bergauf/bergab, etwas Straße, Snowworld rauf und Snowworld runter - kennen wir bis hierher alle. Neu war mir allerdings der folgende Teil der MTB Route 2:
Dem Dreieck mit den zwei Punkten nach dem Snowworldtrail folgend, wieder ein Stückchen Straße und am Zaun entlang fahrend, kam man bisher am Sportgelände aus (ich erinnere mich an einige Beachvolleyballfelder mit bisweilen sperrlich bekleideten Damen meines Alters [ja, ich bin jünger als die meisten hier ;) ]) Für mich neu war nun die Möglichkeit, bei geöffnetem Tor der offensichtlich erst vor kurzem angebrachten MTB-Beschilderung rechts an den Fußballplätzen vorbei folgen zu können - ging es doch bisher unweigerlich an den VolleyballerInnen vorbei?! Nach der Beschaffenheit des Untergrundes zu urteilen, muss dieser Teil der Strecke auch erst kürzlich entstanden sein.

So weit, so unspektakulär. Also warum diese ellenlange Story?

Darum:




Die miserable Bildqualität ist dem Fotoapparillo meines Handys geschuldet. Man bekommt denke ich aber auch so einen guten Eindruck, worum es sich hier handelt. Frische Sägespäne und Holzgeruch deuteten darauf hin, dass das emsige Werk erst kürzlich fertig gestellt wurde.
Wir verweilten dementsprechend einige Zeit hier, bevor wir dem Trail, immer noch an den Fußballfeldern vorbei, weiter Richtung Sporthalle folgten.

Und surprise: Kurz bevor man das Gelände Richtung Parkplatz verlässt hat doch tatsächlich noch jemand gewerkelt:


 


Es gibt sicherlich spektakulärere Northshore-Konstruktionen. Da selbige im unmittelbaren Umkreis unserer Heimat jedoch recht ‚selten’ sind, fuhren wir auch hier emsig umher. Möglicherweise wird der im letzten Bild angedeutete Steinpfad auch noch erweitert – auf der Wiese stand jedenfalls noch Material bereit. Viel zu spät machten wir uns dann weiter auf den Weg unseres ursprünglichen Vorhabens, um an der Kreuzung zwischen Route 2 und 4 dann doch zu beschließen, letztere Strecke ein ander Mal zu fahren.

Leider verfügen weder Mitfahrer Tim, noch ich über ein Navi, sodass ihr euch mit Hilfe der angebrachten Beschilderung auf den Weg machen müsst, sofern ihr euch die Konstruktionen einmal selbst anschauen möchtet.

Viel Spaß dabei und beste Grüße, Roman

Sonntag, 25. September 2011

Wurmtalerkundung Nr 3. mal andersherum

Als wir - d.h. Reinhard, Manuel und ich beim letzten Mal - uns einig waren die Wurmtalerkundung Nr. 2. andersherum zufahren, weil dies evtl. etwas mehr Spaß machen könnte, hat sich Reinhard an die Planung gemacht und zur Probefahrt am heutigen Sonntag geladen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und so starteten die heutigen Teilnehmer Reinhard himself, Christoph und ich bei relativ frostigen 6 ° C am heutigen Morgen wie gewohnt um 08 Uhr  Richtung Paulinenwäldchen. In Geilenkirchen stieß dann Thomas K. zu uns. Er wollte wohl auf Nummer sicher gehen, da er angab - nach längerer Pause - noch nicht  fit zu sein. Wir drei wurden jedoch (sehr) schnell eines besseren belehrt. Kaum hatten wir aufgessenen ging es mit radikal erhöhter Pace weiter :o). Dies änderte sich auch nicht auf dem Rückweg, wo Christoph vergeblich die Person suchte der wir im Übacher Wald hinterherhetzten :O)).

Manuel unser Holzmichel ;o) war leider gesundheitsbedingt ausgeschieden, sodass wir leider ohne seine Axt und ohne Trailpflege zurecht kommen mussten. Eine kl. Gedenkminute legten wir für ihn an der Stelle der letzten Waldarbeit ein. Ohne große technische noch anderweitige Zwischenfälle meisterten wir einige sehr schöne Down- und Uphills, die bei diesem herrlichen Wetter wie von selber liefen. Diesmal konnte ich auch mein Anliegen, die Krone neben dem alten Bahndamm  zu befahren, verwirklichen (@Manuel: Ich denke du weißt was ich meine). Der Trail dort oben drauf war ganz nach meinem Geschmack.
Bilder konnten aus technischen Gründen leider diesmal nicht geschossen werden. Daher müssen diese Worte (leider) reichen.
Den Rückweg wählte Reinhard über Kerkrade und dann an der Wurm vorbei. Auch hier liefen die Räder wie von selber, sodass wir schon um 12 Uhr wieder in Geilenkirchen waren und Thomas - der eigentlich gar nicht unfit war ! - verabschiedeten. Weitere 30 Minuten später standen wir dann auch schon vor Reinhards Haustür, mit 75km und 700hm auf der Uhr. Auch die Temperatur war nun zu angenehmen 21° C angestiegen.
Mit breitem Grinsen verabschiedeten wir uns und sind wohl einstimmig der Meinung, dass man solch einen wunderschönen Altweibersommertag nicht besser hätte nutzen können.

Markus

Samstag, 17. September 2011

MMM Testfahrt - Vijlenerbosch

Heute stand mal wieder eine Erkundungsfahrt auf dem Programm. Bis eine interessante Strecke ausgetüftelt ist muss einiges an Vorarbeit geleistet werden, einerseits will man nicht die ganze Zeit auf Feldwegen unterwegs sein, aber die 100+ km einer MMM kann man auch nicht nur auf Trails verbringen. Außerdem bietet eine MMM die Gelegenheit etwas außerhalb der Heimatreviere zu fahren. Die  An- und Abfahrt stehen größtenteils, aber in der Mitte fehlten noch ein paar interessante Trails, die haben wir im Vijlenerbosch im Heuvelland gefunden. Flowige Downhills, ruppige Downhills, lange flache Auffahrten und so bocksteile Dinger das des öfteren 30 Steigungsprozente überschritten wurden, alles war dabei. Das ein oder andere mal gings nur noch schiebend weiter, aber immer nur für kurze Teilstücke. Oben angekommen wurde wir mehr als einmal mit grandiosen Aussichten übers Heuvelland und Aachen belohnt. Leider können Fotos sowas nicht festhalten, trotzdem gibts nen kleinen Vorgeschmack.

Nach Glättung des Höhenprofils mit GPS-Track Analyse blieben immer noch 1040 Hm auf 66 km übrig, nicht ohne für ne Testfahrt.

Manuel

Ich habe einen kleinen Film von einem leicht abfallenden Trail probiert. Da, wo das Bild mehr wackelt, war es nicht mehr möglich, einhändig zu fahren und ich musste beide Hände inklusive der Kamera an den Lenker nehmen.

Reinhard

Sonntag, 11. September 2011

Mal etwas anderes

Nachdem ich während meines Urlaubes mit der Leverkusener MTB-Gruppe gefahren war, erfuhr ich, dass diese noch im August eine Ahrtour planten. Diese Tour weckte mein Interesse, sodass ich mich anmeldete. Ich wollte mal was neues kennenlernen. Der Tag rückte näher, ich wurde immer nervöser, da ich nicht wusste, was genau auf mich zukommen würde. Ich kannte ja nur einen weiteren Mitfahrer. Dann war es soweit. Am 20.08. stand ich früh auf, machte meine Sachen startklar und fuhr die 80 km zum Treffpunkt. Das Wetter spielte mit  und meine Nervosität wich der Vorfreude.
Um 08:30 Uhr begann das "Abenteuer".


Es folgte ein Auf und Ab wie auf einer Achterbahn. Jeder Aufstieg wurde jedoch durch eine wundervolle Aussicht belohnt.


Hier ein kleiner Überblick über das Höhenprofil :


Auch die Abfahrten hatten es in sich, sodass man sich wirklich nur bei den asphaltierten Rollpassagen zwischen den Trails und den Pausen erholen konnte.
Bei den Abfahrten war an "Schußfahrt" kaum zu denken. Vielmehr galt es seine technischen Fahigkeiten in Sachen Bikeberrschung unter Beweis zu stellen.








Insgesamt galt es rd 63km und 2.300hm zu bezwingen. Wir ließen uns dabei Zeit und machten zwei ausgedehnte Pausen bei Kaffee und Kuchen. z.B. wie hier:


Und gegen Abend waren alle glücklich und zufrieden, so einen tollen Tag miteinander verbracht zu haben . Man trennte sich und versprach bald diese Erfahrung nochmals zusammen zu wiederholen.
hier noch ein Film:

Verfasser: Markus (Canbo)

Alte-Herren MMM - zu Ende gefahren

Das hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen. Heute bin ich, ohne die Trails bis dahin mitzunehmen, bis zu der Stelle gefahren, wo wir gestern wegen Joe's Reifenpanne umkehren mussten. Von dort aus bin ich dann den geplanten Track gefahren.
Mein lieber Herr Gesangsverein! Wilfried, da kannst du aber eine Kerze anzünden und dich beim obersten Bike-Chef bedanken, dass er Joe gestern eine Reifenpanne geschickt hat. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, du hättest dich irgendwann still auf eine Baumwurzel gesetzt und leise angefangen zu weinen. Das ist effektiv zu hart für eine MMM. Gerade im Gulpener Bos habe ich bestimmt 3 - 4 mal schieben müssen, weil es einfach zu steil war. und dazu fing es dann auch noch an zu regnen. Ich denke, da müssen wir nochmal umplanen. Andererseits habe ich nämlich ein paar sehr schöne flowige Trails entdeckt. Also schieben wir die MMM zuerst mal auf.
Übrigens Joe, du hattest recht. Insgesamt sind heute mehr als 1.000 Höhenmeter zusammengekommen.
Ein paar Bilder habe ich machen können.

Samstag, 10. September 2011

Alte-Herren-MMM-Erkundungstour

Heute hatte ich vor, den geplanten Mittelteil der kommenden MMM (MTB-Heinsberg-Mega-Miler) zu erkunden. Es sollten "nur" ca. 80 Kilometer werden, weil ich nicht von Dremmen aus fahren, sondern 35 Kilometer abkürzen und zum Startpunkt in der Teverener Heide mit dem Auto anreisen wollte. Alle jungen Hüpfer unserer Gruppe fanden irgendwelche fadenscheinigen Ausreden um nicht mitzufahren und so blieb nur das "alte Eisen" Joe, Wilfried und ich über. Die Anfahrt durch die Brunssumer Heide, den Imstenrader Bos und den Wiesentrail hoch nach Übachsberg zauberte schon mal ein breites Grinsen auf das Gesicht meiner Mitfahrer. Von Übachsberg aus absolvierten wir dann die lange Steigung hoch nach Elkenrad, um dort den genialen Hohlwegtrail runter zu surfen. Kurz vor Ende des Trails erreichte mich ein lauter Ruf von hinten: "platt!". Joe's noch nicht einmal 200 Kilometer gelaufener Hinterradreifen hatte sich verabschiedet. Eine nähere Untersuchung zeigte, dass der Mantel quer zur Laufrichtung einen ca. 3cm langen Riss hatte. An Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Wir flickten notdürftig. indem wir den alten Schlauch zerschnitten, ihn unter den Riss klebten und einen neuen Schlauch einlegten. Wir entschieden, auf Asphalt wieder zum Startpunkt zurückzurollen. Unserem nach seinem Schulterbruch noch nicht wieder ganz so fitten Wilfried schien das gar nicht unrecht zu sein ;-). So erreichten wir nach ca. 50 Kilometern wieder unsere Autos. Durch die Rückfahrt auf Asphalt habe ich einige mir bisher unbekannte Ecken entdeckt. Nach den Regenfällen der vergangenen 2 Tage war der Boden stellenweise sehr weich. Und ich muß sagen, dass es im Heuvelland anscheinend ganz besonderen Schlamm gibt. Der klebt nämlich wie Pattex. Joe hat uns dann noch zu Eis und Espresso bei Giancarlo in Dremmen eingeladen. Danach hieß es Rad und Schuhe in mühevoller Arbeit vom Klebeschlamm zu befreien. Diashow und Film .

Samstag, 3. September 2011

Heimatkunde Carbonland - reloaded

Auf besonderen Wunsch von Joe, der die Heimatkunde Carbonland als eines der Highlights in der Reihe der Heimatkunde-Touren bezeichnet, trafen wir (Christoph, Hasso, Hubert, Joe, Markus, Manuel und ich) uns heute morgen, um bei schönsten Sonnenschein und warmem Wetter diese Runde nachzufahren.
Im Original-Downhill von der Halde ist mittlerweile leider zugewachsen und so wählten wir den steilen Uphill und eine sanftere Abfahrt. Dann ging es dem Original-Track folgend über Kleingladbach, Hückelhoven, Doveren, Hetzerath. Granterath bis Tenholt. Auch dort ist der Original-Track entlang des Bahndamms ziemlich zugewachsen und wir umfuhren dieses Abschnitt auf Asphalt. Nachdem wir die Railtrails mit Genuß abgesurft sind, ging es dann wieder zurück. Oberhalb Hückelhoven mussten wir dann leider wieder feststellen, dass auch dort ein Trailabschnitt unfahrbar geworden ist.
Ich habe den Track entsprechend aktualisiert.

heutige Besonderheiten:
  • Ich hatte mir eine beginnende Erkältung zugezogen und war am Ende ziemlich "auf Reserve". Unterwegs hatte mich mehrmals Schwindelanfälle und auch die um 15 Schläge höher als sonst liegende Herzfrequenz deutet auf den Infekt hin. ich habe es aber, ohne vom Rad zu fallen, bis nach Hause geschafft.
  • Manuel hatte wieder Gelegenheit, seine neue Axt auszuprobieren und hat einen umgefallenen querliegende Baustamm sauber beseitigt. Also wieder ein Hindernis weniger für alle Nachfahrer.
  • Ich habe mir vor kurzem eine neue Kamera gekauft. die ich heute intensiv ausprobiert habe. Manuel hat die alte in die Hand gedrückt bekommen und auch damit einiges in Bild und Wort festgehalten. Die besten Shots siehe unten.
  • Gegen Mittag wurde es sehr warm und wir waren froh, in der Mittagshitze aus der Sonne raus zu sein.
Die Diashow mit den Bildern gibt es mit diesem Link. Manuel und ich haben etwas mit Videoclips rumprobiert. Ich habe, als Erstlingswerk, mal die besten zusammengeschnitten. Das Video könnt ihr euch hier ansehen.

Donnerstag, 1. September 2011

Ein Herz für Behinderte

Wilfried hatte sich in meine Ecke bewegt, um hier einmal die Trails kennenzulernen.

Erste Trails wurden in Overhetfeld abgesurft, bevor es weiterging zum Dahmensee und Venekotensee. Hier auch so einiges mitgenommen und am Aussichtsturm vorbei Richtung Swalmen. Auch hier alles aus dem Trailgewitter HK 7 einschl. dem ufernahen Singletrail der nicht begradigten Schwalm.

Weiter über die bekannten Trails Richtung weißer Stein. Hier hörte ich zum ersten Mal ein leichtes Stöhnen meines Hintermannes

Erste Kaffepause am WS. Mit dem Typen kannst du dich nirgendwo sehen lassen, der gräbt jede Kellnerin sofort an !

Dann bei den Trails in der Schlucht hörte ich ein zweites leichtes Stöhnen vom Herrn auf der Carbonpfeile.

Weiter über Belfeld jetzt ruhig an der Maas entlang über Reuver, Beesel, Asselt immer der LF5a entlang. Roermond rechts liegen lassen um dann über den Rand von Boukoul Richtung Vennhof zu reiten.

Hier noch einen Kaffee ( einschl. anbaggern der Kellnerin )und Wilfried fuhr in Richtung Wassenberg und ich über die sieben Hügel und Achterbahn nach Hause.

Für Wilfried waren es gute 90 km und für mich gute 80 km. Respekt für diese Leistung, gerade nach der längeren Pause. Scheinbar muss man über 60 Lenze alt werden, um immer besser auf dem Bike zu werden, nicht war Herr Reigi !

Das Beste: Einmal nicht 30 km Anreise um eine gemeinsame Tour zu drehen. Ich grabe mal für die Wurm ein neues Bettchen, dass dann direkt an Overhetfeld vorbeiführt, dann können wir uns zukünftig hier treffen, naja Vennhof oder Dalheimer Mühle würde mir ja schon reichen.

Joe